Stuttgart 21 Bahn sucht nach Bomben

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Die Tunnelröhren der Untertürkheimer Kurve sollen demnächst die Oberfläche erreichen. Doch zuvor muss in Untertürkheim noch untersucht werden, ob Gefahren im Untergrund schlummern.

Wenn eine Bombe auftaucht, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst gerufen. Foto: 7aktuell (Symbolbild)
Wenn eine Bombe auftaucht, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst gerufen. Foto: 7aktuell (Symbolbild)

Stuttgart - Wegen Vorarbeiten im Bereich der Stuttgart-21-Baustelle für die Untertürkheimer Kurve werden in den Herbstferien immer wieder einzelne Fahrbahnen im Bereich der Mercedes-, Benz- und Arlbergstraße gesperrt sein. Das teilt das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm mit. Der Grund ist die Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg.

Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg könnten im Boden stecken

In dem Bereich sollen die Tunnelröhren der Untertürkheimer Kurve des Bahnprojekts entstehen. Der Untergrund werde westlich der Eisenbahnbrücke über die Arlbergstraße nach Überresten von Fliegerbomben und nicht gezündeten Bomben – sogenannten Blindgängern – abgesucht. Man nutze die Zeit der Herbstferien, weil dann der Verkehr weniger werde. Die Arbeiten beginnen am Samstag, 27. Oktober, und sollen bis Sonntag, 4. November dauern, teilt das Unternehmen mit. Es seien 830 Bohrungen vorgesehen. Wenn verdächtige Gegenstände im Untergrund gefunden werden, könnte es auch notwendig werden, diese freizulegen. Dabei werde man sich mit den Behörden abstimmen.

Der Vortrieb der Tunnel in der Untertürkheimer Kurve nähere sich seiner letzten Phase und sei kurz vorm Erreichen der Oberfläche, heißt es in der Mitteilung.

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