Stuttgart-21-Baustelle Einzelhändler kritisieren die Bahn

Von bra 

Erst haben sich die Einzelhändler über die Montagsdemos beschwert, jetzt ist die Bahn Ziel der Kritik. Es dürften wegen des Baus des Nesenbach-Abwasserkanals keine Fahrspuren wegfallen, fordert die CIS-Chefin Bettina Fuchs.

Die City-Initiative will, dass alle Fahrspuren am Gebhard-Müller-Platz und auf der Schillerstraße erhalten bleiben. Foto: Achim Zweygarth
Die City-Initiative will, dass alle Fahrspuren am Gebhard-Müller-Platz und auf der Schillerstraße erhalten bleiben. Foto: Achim Zweygarth

Stuttgart - Nachdem sich die Einzelhändler in der City monatelang über ausbleibende Kundschaft wegen der Montagsdemos gegen S 21 beschwert haben, machen sie nun Front gegen die Pläne der Bahn beim Bau des Nesenbach-Abwasserkanals. Dass „plötzlich“ von Reduzierung der Fahrspuren und massiven Einschränkungen während der zweieinhalbjährigen Bauzeit die Rede sei, nehme man mit großem Erstaunen zur Kenntnis, so die Vorsitzende der Stuttgarter City-Initiative (CIS), Managerin Bettina Fuchs.

Sie pocht auf frühere Zusagen von Bahn-Vertretern gegenüber der CIS, wonach alle Fahrspuren auf den Hauptstraßen auch während der Bauzeit offen bleiben. Andernfalls würden Kunden und Besucher, die nicht mehr in die City ein- und wieder ausfahren könnten, abwandern, beklagt Fuchs. Diese Kunden seien kaum wieder zurückzugewinnen.

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