Stuttgart 21 Gegner fechten Einstellung des Verfahrens gegen Bahn-Spitzen an

  Foto: dpa
  Foto: dpa

Stuttgart-21-Gegner wollen gegen die Einstellung des Verfahrens gegen 19 Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bahn vorgehen. Die Verfügung der Staatsanwaltschaft Berlin sei „schon im Ansatz falsch“, sagte Eisenhart von Loeper.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Stuttgart-21-Gegner wollen gegen die Einstellung des Verfahrens gegen 19 Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG vorgehen. Die Verfügung der Staatsanwaltschaft Berlin sei „schon im Ansatz falsch“, betonte der Stuttgarter Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper am Donnerstag in Stuttgart. Deshalb werde Beschwerde gegen die Entscheidung eingelegt.

Von Loeper hatte gemeinsam mit dem ehemaligen Strafrichter Dieter Reicherter und dem früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Peter Conradi die Bahnvorstände Rüdiger Grube und Volker Kefer sowie 17 Mitglieder des DB-Aufsichtsrates wegen Untreueverdachts angezeigt.

Tatsachenwidrig behaupte die Staatsanwaltschaft, im Dezember 2009 hätten Grube und Kefer den Kostenanstieg von Stuttgart 21 in Höhe von 900 Millionen Euro nicht gekannt. Weder registriert noch geprüft habe die Behörde zudem den Vorwurf, dass die Beschuldigten zugleich die Projektpartner zu Stuttgart 21 betrogen hätten.

Unsere Empfehlung für Sie