Stuttgart 21 Keine Juchtenkäfer gefunden

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Das Baufeld für das Rosensteinportal ist gerodet. Unter den 100 gefällten Bäumen waren sechs, in denen Juchtenkäfer vermutet wurden. Bei der Fällung wurde aber etwas anderes gefunden.

Das Baufeld am Rand des Rosensteinparks ist nun gerodet. (Archivfoto) Foto: Lichtgut/Zweygarth
Das Baufeld am Rand des Rosensteinparks ist nun gerodet. (Archivfoto) Foto: Lichtgut/Zweygarth

Stuttgart - Im Rosensteinpark ist das Baufeld für das Tunnelportal des Bahnprojekts Stuttgart 21 nun freigeräumt. Das teilt die Projektgesellschaft mit. Die 100 Bäume und Sträucher, die dafür weichen mussten, seien am Mittwochabend gefällt gewesen. Die Arbeiten hatten am Montag begonnen.

Rosenkäferlarven werden im Sommer ausgesetzt

Da in sechs Bäumen der geschützte Juchtenkäfer vermutet worden war, wurde deren schrittweise Fällung von der ökologischen Bauüberwachung begleitet und das Material wurde untersucht. Der Verdacht habe sich nicht bestätigt. Es seien hingegen rund drei Eimer voll Material gesichert worden, in denen Rosenkäferlarven gefunden wurden. Dieser sei nicht streng geschützt. Sie sollen im Sommer in den Rosensteinpark gebracht werden, teilte ein Projektsprecher mit.

Außerdem im Video: Wie nahm das Bauprojekt Stuttgart 21 seinen Anfang? Was ist seitdem passiert? Sehen Sie die zehn wichtigsten Fakten im Video.

Der Zanthweg, der am oberen Rand des Baufeldes in Richtung Wilhelma verläuft, ist noch gesperrt. Als Grund dafür gibt die Projektgesellschaft an, dass das Material der gerodeten Bäume und Büsche noch zerkleinert und entsorgt werden müsse. Am Wochenende soll er wieder freigegeben werden.