Dazu nimmt die Bundesregierung in ihren Antworten ebenso wenig inhaltlich Stellung wie auf die durch Medienberichte genährten Vermutungen (die StZ berichtete), wonach der damalige und zwischenzeitlich als Bahnvorstandsmitglied genannte Kanzleramtsminister Roland Pofalla (CDU) auf die Entscheidung der drei Staatssekretäre im Bahnaufsichtsrat Einfluss genommen habe. Die Regierung verweist lapidar auf die Verschwiegenheitspflicht der Aufsichtsräte und darauf, dass die von der Bundesregierung entsandten Mitglieder keinen Weisungen unterliegen würden. Außerdem erwähnt die Regierung mehrfach, dass S 21 ein eigenwirtschaftliches Projekt der Bahn sei, mithin sie über Einzelheiten nicht informiert sei und sie nicht bewerten könne.