Stuttgart 21 Seite 4: Verzugszinsen

Von Jörg Nauke und Thomas Braun 
Verzugszinsen Hier sind bis zu 100 Millionen Euro strittig. Der DB-Aufsichtsrat erfährt nichts über Belastungen, die auf die Bahn beim Weiterbau durch Verzugszinsen zukommen. Der Verzicht der Stadt auf Strafzahlungen von 21,2 Millionen Euro jährlich wegen der verspäteten Übergabe des geräumten Gleisvorfelds beschränkt sich auf die Jahre 2010 bis 2020. Von 2021 an erhebt die Stadt Zinsen. Nachdem die Bahn den Termin für die Inbetriebnahme auf 2022 verschoben hat und die Stadt bis zu fünf Jahre für die Räumung des Areals ansetzt, muss die Bahn mit 100 Millionen Euro Verzugszinsen rechnen.