Stuttgart 21 Montagsdemo feiert Zehnjähriges

Von Konstantin Schwarz 

Pünktlich um 18 Uhr treffen sich die Gegner von Stuttgart 21 jeden Montag zum Protest. Nun feiern sie Jubiläum.

Die Demonstranten fordern die Abkehr vom Megaprojekt Stuttgart 21. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Die Demonstranten fordern die Abkehr vom Megaprojekt Stuttgart 21. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Seit fast genau zehn Jahren wird in der Landeshauptstadt gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 demonstriert. Immer montags treffen sich die Gegner, an diesem Montag erneut um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof, in dem inzwischen Läden und Gastronomie aus- und die Handwerker eingezogen sind.

Die Demo-Redner, Buchautor Winfried Wolf und Regisseur Volker Lösch, werden nach der Demo um 19.30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses außerdem Wolfs neues Buch „Abgefahren. Warum wir eine neue Bahnpolitik brauchen und S 21 gestoppt werden muss“ vorstellen und die Dauermisere des zur AG umgemodelten Staatsbetriebs diskutieren. Der Initiator des Widerstands, das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, will schon am Vormittag auf einer Pressekonferenz nicht nur die Montagsdemo würdigen, sondern auch einen Ausblick geben.

Feier im Theaterhaus

Der 10. Geburtstag des unermüdlichen Widerstands gegen Tiefbahnhof und 60 Kilometer Tunnel wird am Dienstag, 8. Oktober, von 19.30 Uhr an im Theaterhaus unter dem Motto „Ihr kriegt uns nicht los – wir euch schon!“ gefeiert, Karten gibt es im Vorverkauf zu 17 Euro.

In der Revue zum Protest treten Max Uthoff, Christine Prayon, Uta Köbernick, Timo Brunke, Joe Bauer und viele Gäste auf die Bühne.