Stuttgart 21 Nordeingang wird gesperrt

Von Markus Heffner 

Am Hauptbahnhof beginnen die Arbeiten am Technikgebäude für Stuttgart 21. Das bringt für Reisende Änderungen mit sich – und sorgt für Parkplatzmangel.

Am Hauptbahnhof wird der Nordeingang gesperrt - und die Parkplätze werden vorübergehend knapp. Foto: Zweygarth 3 Bilder
Am Hauptbahnhof wird der Nordeingang gesperrt - und die Parkplätze werden vorübergehend knapp. Foto: Zweygarth

Stuttgart - Mitte März hat die Bahn den Auftrag für das Technikgebäude unter dem Kurt-Georg-Kiesinger-Platz an zwei Firmen aus Weilheim und Süßen vergeben, demnächst soll mit dem Bau der unterirdischen Versorgungszentrale des neuen Tiefbahnhofs begonnen werden. Die spürbaren Vorbereitungen dafür beginnen bereits an diesem Mittwoch: Um die Baustelle auf dem nördlichen Bahnhofsvorplatz einrichten zu können, muss nicht nur der Parkplatz an der Heilbronner Straße teilweise gesperrt werden, sondern auch der Bahnhofseingang selbst.

Die Beeinträchtigungen für die Autofahrer sind dabei zeitlich überschaubar: Nach Angaben des Projektbüros für Stuttgart 21 bleiben die Abstellflächen vor dem Nordzugang lediglich bis zum 27. April komplett gesperrt, danach sollen die Parkplätze wieder zur Verfügung stehen. Der bisherige Nordeingang in den Hauptbahnhof selbst dagegen muss während der Arbeiten für mindestens eineinhalb Jahre gesperrt werden. Der Zugang wird daher Richtung Pariser Platz verlegt und führt künftig über die Fläche des ehemaligen Nordflügels und den Bahnsteig 1 in den Bonatz-Bau. Laut Stuttgart-21-Sprecherin soll dieser Interimseingang bis zum 27. April fertig gestellt werden. Am 2. Mai wird der bisherige Nordeingang dann geschlossen und der neue, ebenfalls barrierefreie Zugang in Betrieb genommen.

Um die Bahnreisenden über die Verlegung des Eingangs und die veränderten Wege zu informieren, sollen von Montag an Flyer mit einem Lageplan verteilt werden. Zudem werden nach der Inbetriebnahme des neuen Zugangs laut Projektsprecherin Lotsen eingesetzt, „um insbesondere Menschen mit Geh- und Sehbehinderung zu unterstützen“. Ebenfalls von den Arbeiten betroffen ist die Mahnwache der Projektgegner: Sie zieht bereits am Wochenende zum künftigen Nordeingang um.