Stuttgart 21 Pläne für Brückenbau überarbeitet

Von Konstantin Schwarz 

Die Bahn organisiert ihre Baustelle am Neckar unter dem Schloss Rosenstein neu. Mit der 17. Änderung in diesem Bauabschnitt will die Bahn offenbar die Baustelle besser organisieren.

So soll die neue Bahnbrücke über den  Neckar aussehen. Foto: bgp design
So soll die neue Bahnbrücke über den Neckar aussehen. Foto: bgp design

Stuttgart. - Die Deutsche Bahn AG ändert in einem Teilbereich ihre Pläne für Stuttgart 21 zum Bau der neuen Rosensteinbrücken über den Neckar. Sie tragen die neuen Fernbahn- und Nahverkehrsgleise sowie jene für die S-Bahn. Die neue Stahlbrücke zwischen Bad Cannstatt und dem Park soll neckarabwärts wenige Meter entfernt von der alten Bogenbrücke entstehen. An ihr wird ein Fuß- und Radweg angebracht werden.

Mit der 17. Änderung in diesem Bauabschnitt will die Bahn offenbar die Baustelle besser organisieren. Der geplante Rettungsplatz an der B 10 wird verlegt, Anforderungen der Feuerwehr werden erfüllt, Zufahrten verbessert. Im Begleitplan sollen Eingriffe in Lebensräume streng geschützter Arten im Hang unter dem Schloss Rosenstein berücksichtigt werden. Als Ausgleich sind im Schönbuch bei Waldenbuch Flächen für den Juchtenkäfer vorgesehen, außerdem in Schechingen im Ostalbkreis die Pflege alter Obstbaumwiesen. Die Pläne liegen von Montag, 13. Juni, bis 12. Juli in den Rathäusern der betroffenen Städte aus, das Regierungspräsidium hat sie auch ins Netz gestellt (rp-stuttgart.de). Die Brücke ist 345 Meter lang und 24 breit, entworfen hat sie das Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner. Der Bauauftrag ging an die Firma Max Bögl aus Bayern.