Stuttgart 21 Spitzentreffen im September

Von hef/wö 

Die Projektpartner von Stuttgart 21 haben nach dem Filderdialog Gesprächsbedarf. Deshalb wollen sich Bahn, Land, Stadt und Region Stuttgart im September auf höchster Ebene treffen. Außerdem soll es einen monatlichen Jour fix geben.

Teilnehmer Insgesamt gibt es 168 Teilnehmerplätze. Die Hälfte davon ist für Vertreter von Institutionen – also von Bahn, Land, Region und Stadt – sowie für Abgesandte von Initiativen und Interessenverbänden auf den Fildern reserviert.  Foto: Achim Zweygarth 16 Bilder
Teilnehmer Insgesamt gibt es 168 Teilnehmerplätze. Die Hälfte davon ist für Vertreter von Institutionen – also von Bahn, Land, Region und Stadt – sowie für Abgesandte von Initiativen und Interessenverbänden auf den Fildern reserviert. Foto: Achim Zweygarth

Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart - Die Projektpartner von Stuttgart 21 – Bahn, Land, Stadt und Region Stuttgart – wollen sich im September auf höchster Ebene treffen. Dies hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Wochenende angekündigt. Auf die Sitzung des Lenkungskreises hätten sich die Projektpartner bereits am Freitag im Rahmen einer Telefonkonferenz geeinigt. Der Lenkungskreis, dem unter anderem Bahn-Chef Rüdiger Grube, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Stuttgarts OB Wolfgang Schuster (CDU) angehören, ist das oberste Entscheidungsgremium im Rahmen des Projektes.

An Gesprächsthemen wird es dabei nicht mangeln. Unter anderem sollen die Überlegungen aus dem Filderdialog und deren mögliche Auswirkungen diskutiert werden. Auch das Grundwassermanagement für den Bau des Tiefbahnhofs im Stuttgarter Talkessel soll dann auf der Tagesordnung stehen. Hermann räumte am Wochenende ein, dass die Bahn aufgrund der gültigen Genehmigung 2013 mit dem Bau beginnen kann. Allerdings dürfe dann nur eine begrenzte Menge an Grundwasser abgepumpt und in den Boden reinfiltriert werden. Ob der Baustart ohne die beantragte zweite Grundwasseranlage, für die ein umfangreiches Genehmigungsverfahren ansteht, aber sinnvoll und technisch machbar sei, sei die Frage, sagte er.

Um künftig „nicht mehr aus den Medien über Probleme oder Baufortschritte zu erfahren“, so Hermann, wollten die Projektpartner zudem einen monatlichen Jour fix auf höchster Ebene einrichten. Dort soll ein regelmäßiger Austausch über wesentliche Punkte des Projekts erfolgen.