Stuttgart Broschüren sollen im Kampf gegen Feinstaub helfen

Von red/dpa/lsw 

Im Kampf gegen die dreckige Luft in Stuttgart sollen nun auch Broschüren mit Hinweisen zum Heizen mit Holzöfen helfen.

Dicke Luft in Stuttgart: Die Feinstaubbelastung in der Landeshauptadt ist zu hoch. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Dicke Luft in Stuttgart: Die Feinstaubbelastung in der Landeshauptadt ist zu hoch. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Im Kampf gegen die dreckige Luft in Stuttgart sollen nun auch Broschüren mit Hinweisen zum Heizen mit Holzöfen helfen. „Die richtige Handhabung dieser Öfen reduziert deutlich die Freisetzung von Feinstaubpartikeln und anderer Schadstoffe und spart Heizkosten“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Bei idealen Verbrennungsbedingungen entstehen bei Holzfeuerungen demnach nur Kohlendioxid, Asche und Wasserdampf.

Das Umweltministerium hat daher zusammen mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) und dem Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks zwei Broschüren zu dem Thema erstellt. Eine thematisiert den Kauf und Einsatz von Kamin- und Einzelöfen, die andere den Kauf und Betrieb von Kesselanlagen.

Der derzeitige Feinstaubalarm endet in der Nacht zu Heiligabend. Der durchschnittliche Feinstaubwert lag nach jüngsten Daten vom Montag am Stuttgarter Neckartor bei 59 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm.

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