Stuttgart-Degerloch Auf die Degerlocher kommen Bauarbeiten zu

Die Straßenschäden auf der Albstraße zwischen der Gomaringer Straße und der Epplestraße werden dieses Jahr grundlegend repariert. Foto: Tilman Baur
Die Straßenschäden auf der Albstraße zwischen der Gomaringer Straße und der Epplestraße werden dieses Jahr grundlegend repariert. Foto: Tilman Baur

Die Liste des Tiefbauamts Stuttgart ist lang: In Stuttgart-Degerloch sind in den nächsten Monaten etliche Baustellen geplant. Besonders betroffen sind die Straßen rund um die Karl-Pfaff-Straße. Dort soll es auch einstweilige Sperrungen geben.

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Degerloch - In diesem Jahr müssen die Degerlocher sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Das verdeutlichte Roland Kurz vom Tiefbauamt, der vergangene Woche im Bezirksbeirat über anstehende Bauprojekte im Bezirk berichtete.

Das erste große Vorhaben werde es auf der Albstraße im Abschnitt zwischen Sigmaringer Straße und Epplestraße geben, kündigte Kurz an. „Der rechte Fahrbahnteil ist in sehr schlechtem Zustand und muss grundhaft erneuert werden.“ Auf der bergabwärts führenden Spur finden sich unzählige Unebenheiten und kleine Löcher. Daher werde dort der ganze Straßenaufbau erneuert, während die aufwärts führende Fahrspur und der Fahrradweg lediglich einen neuen Belag erhalten. „Die Umleitung erfolgt über das Industriegebiet Tränke“, kündigte Kurz an. Die Mitarbeiter des Tiefbauamts rechnen mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen, sagt Kurz. Die Arbeiten sollen im April beginnen.

Es sind Sperrungen in Stuttgart-Degerloch geplant

Das zweite große Vorhaben im Stadtbezirk Degerloch ist hauptsächlich an der Karl-Pfaff-Straße, betrifft jedoch auch umliegende Straßen. Dort müsse die Stadt alle Gas-Wasser-Leitungen sowie die Hauptleitung des Abwasserkanals erneuern, sagte der Mitarbeiter vom Tiefbauamt.

Von Herbst an stehen Sperrungen auf fünf Abschnitten an. Drei Sperrungen betreffen die Karl-Pfaff-Straße: erstens zwischen Löwen- und Haidlenstraße, zweitens zwischen Haidlen- und Felix-Dahn-Straße und drittens zwischen Felix-Dahn-Straße und Karl-Pfaff-Straße 41.

An der Löwenstraße sperrt das Tiefbauamt den Abschnitt zwischen Erwin-Bälz- und Karl-Pfaff-Straße. Und an der Felix-Dahn-Straße ist der Abschnitt zwischen Karl-Pfaff-Straße und Heuglinweg zeitweise nicht befahrbar.

Zugang zu Häusern in Stuttgart-Degerloch ist gewährleistet

Diese fünf Abschnitte teile die Stadt wieder in kleinere Unterabschnitte ein, sagte Roland Kurz, damit die Zufahrt für Anlieger so lange wie möglich aufrecht erhalten bleibe. Der Zugang zu den Häusern sei durchgehend gewährleistet. Auf eine Dauer der Bauarbeiten will sich das Tiefbauamt nicht festlegen. In jedem einzelnen Abschnitt sei mit bis zu fünf Monaten Bauzeit zu rechnen. Details würden rechtzeitig per Anliegerinformation mitgeteilt, kündigte Kurz an.

Kanalarbeiten gibt es auch am Schimmelhüttenplatz in Richtung Eiernest. „Dort gibt es einen schadhaften Kanal“, sagte Kurz. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich Ende des Jahres – frühestens jedoch nach der Weinlese im Herbst.

Ende des Jahres oder spätestens Anfang 2018 rollen auch im Bereich Tennisclub Hohe Eiche schwere Maschinen an: Die Epplestraße müsse zwischen den Abzweigungen Tränke- und Ohnholdstraße im größeren Maßstab saniert werden, sagte Kurz. Wegen der vielen Buslinien, die dort verkehren, sei das eine schwierige Aufgabe.

Neuer Kunstrasen auf der Waldau

An der Oberen Weinsteige fordert das hohe Verkehrsaufkommen seinen Tribut. „Bei der Einmündung zur Jahnstraße wird der Belag erneuert“, so Kurz. Im Zuge der Arbeiten müssten die Tiefbauer deshalb eine Spur der Jahnstraße sperren – welche das sein wird, sei noch unklar. Die Arbeiten dort sollen im Mai beginnen.

Außerdem führt das Stuttgarter Tiefbauamt für das Amt für Sport und Bewegung Arbeiten am Gazi-Stadion auf der Waldau durch: Dort entsteht ein Kunstrasenplatz, den in Zukunft sowohl der Turn- und Sportbund Stuttgart (tus) als auch der American-Football-Verein Stuttgart Scorpions nutzen werden.

Die für den Herbst dieses Jahres geplanten Bauprojekte könnten sich allerdings auch verzögern, sagte der städtische Tiefbauer im Bezirksbeirat. Das hänge vom Budget ab, erklärte Kurz. Wie teuer die Bauvorhaben würden, sei noch nicht klar, da momentan noch die Ausschreibe- und Vergabephase laufe.

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