Stuttgart-Hohenheim Uni Hohenheim fordert direkte Bahnlinie in die Stadt

Von red 

Den Mitarbeitern und Studierenden der Uni Hohenheim ist die Bahnfahrt in die Stuttgarter Innenstadt zu umständlich. Der Rektor Stephan Dabbert hofft, dass durch eine Direktverbindung auch die Parkplatznot rund um die Uni nachlassen könnte.

Der Bezirksbeirat und die Uni Hohenheim wünschen sich eine Direktverbindung zwischen Plieningen und der Innenstadt. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Der Bezirksbeirat und die Uni Hohenheim wünschen sich eine Direktverbindung zwischen Plieningen und der Innenstadt. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Hohenheim - Die Universität Hohenheim unterstützt den Vorschlag im aktuellen Bürgerhaushalt, eine direkte Stadtbahnverbindung zwischen Plieningen und der Stuttgarter Innenstadt einzurichten. Vertreter der Hochschule werben für den Vorschlag mit der Nummer 41118.

„Auch angesichts der angespannten Parkplatz-Situation wäre dies aus Sicht der Universität Hohenheim ein Segen“, heißt es dazu in einer Mitteilung. Der Rektor der Uni, Stephan Dabbert, präzisiert: „Parkplatzmangel und die schlechte ÖPNV-Anbindung sind Thema Nummer eins in und um Hohenheim, wie ich aus vielen Befragungen und Veranstaltungen weiß.“

Und auch der Studierendenausschuss positioniert sich pro Direktverbindung: „Zur Uni zu gelangen ist für viele Studierende sehr frustrierend“, sagt Steffen Rainle für den Asta. „Die Busse sind überfüllt, einen Parkplatz zu finden kann eine halbe Stunde oder auch länger dauern.“

Uni befürwortet auch Verlängerung der Buslinie 65 zum Flughafen

Die Verlängerung der Buslinie 65 von Plieningen zum Flughafen stößt bei der Universität Hohenheim ebenfalls auf Zuspruch. Auch dies wäre im Sinne der Hochschule, heißt es weiter. Vergangenes Jahr schon hätten Studierende hunderte Unterschriften für eine Verlängerung der Buslinie 65 gesammelt, sagt der Asta-Vertreter Steffen Raible.

Was die Uni derweil bedauert: Mit abstimmen dürften nur Menschen, die ihren Wohnsitz in Stuttgart haben. Viele der Studierenden und Angestellten seien deshalb außen vor, obwohl sie ein berechtigtes Interesse an einer verbesserten Verkehrsinfrastruktur hätten.

Die Abstimmung im Bürgerhaushalt ist noch bis Montag, 27. März, möglich.

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