Stuttgart OB-Kandidat will gegen Wahl klagen

Bei der OB-Wahl in Stuttgart hatte Marco Völker letztlich 0,2 Prozent der Stimmen geholt. Er übt Kritik an der Wahlkampffinanzierung des Gewinners Frank Nopper (CDU). Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Bei der OB-Wahl in Stuttgart hatte Marco Völker letztlich 0,2 Prozent der Stimmen geholt. Er übt Kritik an der Wahlkampffinanzierung des Gewinners Frank Nopper (CDU). Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Marco Völker aus Achern lässt nicht locker. Er will die OB-Wahl in Stuttgart vor dem Verwaltungsgericht anfechten.

Stuttgart - Der parteilose OB-Kandidat Marco Völker aus Achern will vor dem Verwaltungsgericht gegen die Ablehnung seiner Wahlanfechtung durch das Regierungspräsidium Stuttgart vorgehen. Die Behörde hatte am 23. Dezember insgesamt acht Einsprüche gegen die Stuttgarter OB-Wahl, die der CDU-Kandidat Frank Nopper mit 42,3 Prozent gewonnen hatte, zurückgewiesen. Völker will vor allem die Finanzierung von Noppers Wahlkampf aufgeklärt haben. Er werde eine Anfechtungsklage einreichen, der Schriftsatz sei nach Absprache mit Lehrern für öffentliches Recht und Verwaltungsrecht in Arbeit, so Völker. Er werde sich wegen möglicher Interessenkonflikte nicht von Stuttgarter Anwälten vertreten lassen und wolle die Klage voraussichtlich zunächst selbst vortragen.

Völker gibt an, eine mündliche Verhandlung zu beantragen, in der ihn dann womöglich ein Rechtsbeistand vertreten könnte. Dem Verwaltungsgericht liegt bisher keine Klage vor, die Frist läuft Ende kommender Woche aus.




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