Stuttgart Vor der Corona-Infektion war der Vater noch „quietschfidel“

Am 23. Dezember ist der Corona-Test von Fred Galanto positiv gewesen – am 6. Januar starb er in einem Stuttgarter Pflegeheim. Seine Tochter berichtet.

Fred Galanto hat gerne auf dieser Bank am Lindenbachsee gesessen. Foto: Tania Galanto
Fred Galanto hat gerne auf dieser Bank am Lindenbachsee gesessen. Foto: Tania Galanto
Lokales: Viola Volland (vv)

Stuttgart - Fred Galanto hat in seiner aktiven Zeit als amerikanischer Diplomat viel von der Welt gesehen: Er war unter anderen Generalkonsul in Marokko und Saudi-Arabien. Den Ruhestand verbrachte er mit seiner Frau in Stuttgart, kam schließlich vor etwa fünf Jahren wegen einer Demenz ins Pflegeheim.

Er fühlte sich wohl in dem Haus am Lindenbachsee in Stuttgart-Weilimdorf, war auch bei den Pflegekräften mit seiner Art beliebt. Körperlich soll der inzwischen 93-Jährige noch fit gewesen sein. Mitte Dezember saß er zum letzten Mal mit seinen beiden Töchtern auf seiner Lieblingsbank am See. Mit seinem nahen Tod rechnete keiner der drei.

Doch einen Tag vor Weihnachten erreichte die Familie die Nachricht von der Infektion mit dem Coronavirus. Am 6. Januar starb Fred Galanto. Wie der Abschied im Pflegeheim von ihrem Vater war, hat uns seine Tochter Tania erzählt.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte (StZ Plus).