Ärger über Bürgerumfrage Ist Stuttgart zu tolerant gegenüber Homosexuellen?

CSD in Stuttgart als Zeichen für Vielfalt. Dagegen steht die polarisierende Frage:  			-		„Übertreiben es in Stuttgart Ihrer Meinung nach viele mit ihrer Toleranz gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen?“ Foto: picture alliance/dpa/Christoph Schmidt
CSD in Stuttgart als Zeichen für Vielfalt. Dagegen steht die polarisierende Frage: - „Übertreiben es in Stuttgart Ihrer Meinung nach viele mit ihrer Toleranz gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen?“ Foto: picture alliance/dpa/Christoph Schmidt

Übertreiben es die Stuttgarter mit ihrer Toleranz gegenüber der queeren Community? Die von den Grünen initiierte Frage löst Diskussionen aus. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende räumt zwar selbst Fehler ein, aber in seiner Partei rumort es gewaltig.

Lokales: Martin Haar (mh)
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Stuttgart - „Übertreiben es in Stuttgart Ihrer Meinung nach viele mit ihrer Toleranz gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen?“ Diese Frage kommt nicht etwa aus erzkonservativen Kreisen, sie ist Teil der aktuellen Bürgerumfrage der Stadt Stuttgart. Bedeutet: Diese Frage wird 9000 repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürger gestellt – und löst nun große Diskussionen aus. Dabei werden Fragen nach diesem Muster gestellt: Sollen die Antworten Aufschluss darüber geben, wie latent homophob die Stuttgarter sind? Oder: Kann man bei so einem Thema überhaupt viel zu tolerant sein?

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