Ein junger Mann bekommt am Zuffenhausener Bahnhof massive gesundheitliche Probleme. Als Rettungssanitäter ihn behandeln wollen, flüchtet er. Die Polizei sperrt daraufhin den Bahnhof. Die Einzelheiten.

Weil sich ein junger Mann in einer medizinischen Notlage befand und er vor der Behandlung durch den Rettungsdienst flüchtete, musste der Zuffenhausener Bahnhof am Dienstagnachmittag für knapp eine Stunde für den Zugverkehr gesperrt werden. Es kam zu Beeinträchtigungen im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtet, hatte der Mann gegen 13 Uhr am Bahnhof einen medizinischen Notfall erlitten, infolge dessen der Rettungsdienst gerufen wurde. Als sich die Sanitäter um den Mann kümmern wollten, soll dieser aggressiv reagiert und schließlich das Weite gesucht haben. Dieser Umstand rief die Polizei auf den Plan. Jeweils zwei Streifen der Bundes- und der Landespolizei rückten an und suchten den Mann. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Gesuchte im Gleisbereich befand, sperrten die Einsatzkräfte den Bahnhof komplett für den Zugverkehr. Dadurch kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Nach einer knappen Stunde konnte der Mann in der Nähe des Bahnhofs angetroffen werden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, die Sperrung des Bahnhofs wurde aufgehoben. Auch nach dem Einsatz kam es durch den bei der Sperrung entstandenen Stau zu Beeinträchtigungen.

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