Dividende Porsche AG Porsche schüttet Milliarden an die Aktionäre aus

Porsche erzielte unter Vorstandschef Oliver Blume im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnanstieg, an dem die Aktionäre nun teilhaben. Foto: dpa/Arne Dedert

Die Hauptversammlung beschließt die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr, das für den Stuttgarter Autobauer deutlich erfreulicher verlief als bisher das laufende Jahr.

Automobilwirtschaft/Maschinenbau : Klaus Köster (kö)

Anders als für das laufende Jahr hatte der Stuttgarter Autohersteller Porsche für das Jahr 2023 erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Der Gewinn in Form des operativen Konzernergebnisses stieg um 7,6 Prozent, die Rendite hielt sich bei guten 18 Prozent. Das soll sich nun auch in der Dividende niederschlagen, wie die Hauptversammlung am Freitag beschloss.

 

Ungeachtet der schwachen Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres wird der Stuttgarter Autohersteller Porsche AG die Dividende gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Die Hauptversammlung des Unternehmens beschloss, je Vorzugsaktie 2,31 Euro an die Anteilseigner auszuschütten. Sie folgte damit der Empfehlung des Vorstands, der eine Erhöhung in dieser Höhe bereits im März vorgeschlagen hatte. Weil die Ausschüttung aus dem Gewinn des vergangenen Jahres vorgenommen wird, dürfte das bisher eher schwache Geschäftsjahr 2024 keine Rolle gespielt haben. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen eine Dividende von 1,01 Euro gezahlt.

Beteiligung soll weiter steigen

Insgesamt wird Porsche für das vergangene Jahr am kommenden Mittwoch 2,1 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten, was einem Anteil von 41 Prozent am Konzernergebnis nach Steuern entspricht. Perspektivisch soll der Anteil laut Vorstandschef Oliver Blume auf 50 Prozent erhöht werden.

Im vergangenen Jahr erzielte die Porsche AG eine Umsatzrendite von 18 Prozent; in diesem Jahr erwartet man lediglich 15 bis 17 Prozent. Das liegt laut Blume insbesondere daran, dass fünf parallele Modellwechsel in diesem Jahr hohe Aufwendungen verursachen und zudem die Nachfrage nach den bald nicht mehr aktuellen Vorgängermodellen bremsen. Im ersten Quartal dieses Jahres lag die Rendite mit 14,8 Prozent noch leicht unterhalb des Zielbereichs für das Gesamtjahr.

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