Stuttgarter Autobauer Vorstandsvorsitzender Philip Koehn legt bei Borgward Amt nieder

Von red/dpa/lsw 

Erneut gibt es an der Spitze des Stuttgarter Autobauers Borgward einen Wechsel. Der Vorstandsvorsitzende Philip Koehn hat sein Rückzug bekanntgegeben. Er war nur wenige Monate im Amt.

Philip Koehn ist nicht mehr Vorstandsvorsitzener bei Borgward. Foto: BORGWARD Group AG
Philip Koehn ist nicht mehr Vorstandsvorsitzener bei Borgward. Foto: BORGWARD Group AG

Stuttgart - Wenige Monate nach dem letzten Wechsel an der Spitze gibt es beim Autobauer Borgward wieder einen neuen Chef. Der Vorstandsvorsitzende Philip Koehn habe sein Amt niedergelegt, zu seinem Nachfolger habe der Aufsichtsrat schon mit Wirkung vom 6. November Xiuzhan Zhu bestimmt. Dies teilte das Stuttgarter Unternehmen am Freitag mit.

Koehn hatte den Posten als Vorstandschef erst zum 1. Juli übernommen, kurz nachdem die wiederbelebte Marke ihren Marktstart in Deutschland angekündigt hatte. Zu den Gründen für seinen Rückzug wurde zunächst nichts bekannt. Der neue Vorstandschef lebt den Angaben zufolge seit rund 20 Jahren in Deutschland und ist seit dem Start der Borgward-Gruppe 2015 dabei.

Das Unternehmen war einst einer der bekanntesten Autohersteller Deutschlands, ging aber Anfang der 1960er Jahre pleite. Christian Borgward, Enkel des Firmengründers, belebte die Marke wieder. Heute gehört sie zum Lastwagen-Hersteller Foton aus China.