Stuttgarter Autokonzern China-Geschäft treibt Absatz von Daimler an

Der Stuttgarter Autobauer Daimler kämpft sich aus der Coronakrise heraus. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Jan-Philipp Strobel
Der Stuttgarter Autobauer Daimler kämpft sich aus der Coronakrise heraus. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Jan-Philipp Strobel

Während der Absatz im deutschen Heimatmarkt noch unter der Coronapandemie leidet, laufen die Geschäfte des Autobauers in China und den USA wieder rund. Verbrenner sind nach wie vor beliebt.

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Stuttgart - Eine starke Nachfrage im wichtigsten Einzelmarkt China hat die Verkäufe des Autobauers Daimler angetrieben. Die weltweiten Auslieferungen der Stammmarke Mercedes-Benz kletterten im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über ein Fünftel auf 581 270 Autos, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Die Kleinwagenserie Smart legte - auf niedrigem Niveau - um rund zwei Drittel auf 9729 verkaufte Fahrzeuge zu.

In China, dem größten Automarkt der Welt, wuchs der Pkw-Absatz der Marke Mercedes-Benz um gut 60 Prozent. Dort laufen die Geschäfte für den Autobauer nach einem zwischenzeitlichen Corona-Einbruch im Vorjahr wieder rund. Mit 222 520 ausgelieferten Fahrzeugen sei hier ein Absatzrekord erzielt worden, hieß es. Auch in den USA wurden mehr Mercedes-Pkw verkauft, hier stand ein Plus von 15,5 Prozent.

Verkauf in Deutschland eingebrochen

Im Heimatmarkt Deutschland musste Daimler hingegen ein Minus von 15,4 Prozent verkraften. Allerdings lagen die Absatzzahlen in Europa mit plus 1,8 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. Im Frühjahr 2020 - zu Beginn der Corona-Pandemie - war der Automarkt in den meisten Ländern der Welt zeitweise komplett zum Erliegen gekommen.

Kassenschlager bei Daimler bleiben Autos mit Verbrennungsmotoren. Der Anteil reiner Elektroautos am weltweiten Mercedes-Absatz lag im ersten Quartal gerade mal bei 2,8 Prozent oder 16 000 Fahrzeugen. Rechnet man Hybridmodelle dazu, kommt man auf einen Gesamtanteil verkaufter Autos mit Elektroantrieben von etwa 10 Prozent.

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