Stuttgarter CDU-Frau wird Bundestagsabgeordnete Susanne Wetterich rückt für Karin Maag nach – aber nur für kurze Zeit

Susanne Wetterich gibt ein kurzes Gastspiel als Bundestagsabgeordnete in Berlin . Foto: dpa/Jan-Philipp Strobel
Susanne Wetterich gibt ein kurzes Gastspiel als Bundestagsabgeordnete in Berlin . Foto: dpa/Jan-Philipp Strobel

Nachdem bereits die CDU-Stadträtin Iris Ripsam 2016 für ein gutes Jahr als Nachrückerin in den Berliner Bundestag eingezogen war, darf nun die Pressesprecherin der Kreis-CDU, Susanne Wetterich, für zwei Monate Berliner Luft schnuppern.

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Stuttgart - Susanne Wetterich, Pressesprecherin des Stuttgarter CDU-Kreisverbands und Vorsitzende der Landesfrauenunion, wird wohl als die am kürzesten amtierende Stuttgarter Bundestagsabgeordnete in die Geschichte eingehen. Wetterich ist zum 1. Juli für die aus dem Bundestag ausgeschiedene Abgeordnete Karin Maag über die CDU-Landesliste nachgerückt und nimmt deren Mandat bis zum Ende der Wahlperiode voraussichtlich Ende Oktober wahr. Bis zum Zusammentreten des neuen Bundestags, der am 26. September gewählt wird, finden aller Wahrscheinlichkeit auch keine Parlamentssitzungen mehr statt, da sich das Parlament bereits in die Sommerferien verabschiedet hat.

CDU-Stadträtin Iris Ripsam hat auch schon Berliner Luft geschnuppert

Ein ebenfalls kurzes, aber im Vergleich zu Wetterich doch deutlich längeres Gastspiel in Berlin gab 2016 bereits die Stuttgarter CDU-Stadträtin Iris Ripsam. Sie war seinerzeit durch den Verzicht des baden-württembergischen Innenministers und Vize-Regierungschefs Thomas Strobl für ein gutes Jahr bis zur Wahl 2017 in den Bundestag nachgerückt. 2017 hatte sie sich dann vergeblich um eine Direktkandidatur im Wahlkreis Böblingen bemüht. Im Wahlkreis Nord, den die bisherige Bundestagsabgeordnete Karin Maag seit 2009 für die CDU erobert hatte, tritt im September Jungstadtrat Maximilian Mörseburg für die CDU an. Karin Maag hat wegen eines Jobs im Gemeinsamen Bundesausschuss – der Spitzenorganisation der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland – auf das Mandat verzichtet.




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