Stuttgarter des Jahres 2017 Stellvertreter für andere Engagierte

Anne Siepmann war Stuttgarterin des Jahres 2017. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg
Anne Siepmann war Stuttgarterin des Jahres 2017. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Mandy und Marcel Pierer sind Stuttgarter des Jahres im Jahr 2017 geworden, weil sie Sport für Kinder im Rollstuhl organisieren.

Lokales: Ralf Gunkel (gun)
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Stuttgart - Mandy und Marcel Pierer sind ehrenamtlich engagiert. Für ihr Engagement sind sie 2017 zum Stuttgarter des Jahres gewählt worden. Mit dem Presigeld hat sich die Familien einen langgehegten Wunsch erfüllt.

Frau Pierer, Herr Pierer, wie haben Sie die Preisverleihung persönlich erlebt?

Wir waren am Anfang total aufgeregt, denn schließlich war dies für uns das erste Mal, dass wir persönlich für unser Engagement geehrt wurden. Die Veranstaltung war toll organisiert, und wir haben den Abend sehr genossen. Es war auch spannend zu sehen, wer die anderen Preisträger sind. Es ist wirklich toll, dass so viele Menschen sich mit ganzem Herzen engagieren. Jeder der Preisträger hatte den Preis verdient. An sich waren wir nur Stellvertreter für all die Menschen, die sich wie wir engagieren und damit die Gesellschaft ein Stückchen bunter machen.

Was haben Sie mit dem Preisgeld gemacht?

Wir haben uns als Familie einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und sind in das Musical „Mary Poppins“ gegangen. Das war wunschschön, und unsere Kinder singen heute noch die Lieder. Für unseren Sohn konnten wir mit dem Geld ein gebrauchtes Liege-Handbike kaufen, denn sein Wunsch ist es, Profi-Handbiker zu werden und einmal an den Paralympics teilzunehmen.

Wie haben Sie die Nachricht über den Preis aufgenommen?

Das kam für uns vollkommen überraschend; damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Es hat schon ein paar Tage gedauert, bis wir das realisiert hatten.

Hat sich die Auszeichnung auf Ihr Engagement ausgewirkt?

Es sind tatsächlich danach neue Kinder zu unserer Gruppe gestoßen, was einfach toll ist. Auch haben wir das Gefühl, dass wir für unsere Projekte und Ideen etwas einfacher Unterstützer finden, was letztlich den Kindern wieder zugute kommt.




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