Stuttgarter Frühlingsfest Gelungener Auftakt mit 200 000 Besuchern

Etwa 200 000  Besucher haben das schöne Wetter am Samstag ausgenutzt und den Wasen besucht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko 13 Bilder
Etwa 200 000 Besucher haben das schöne Wetter am Samstag ausgenutzt und den Wasen besucht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Am Samstag hat das 80. Stuttgarter Frühlingsfest eröffnet. Die Veranstalter und die Polizei ziehen eine positive Bilanz vom ersten Wochenende.

Wissenschaft und Gesellschaft: Nina Ayerle (nay)

Stuttgart - Die Bilanz der Veranstalter zum ersten Frühlingsfestwochenende fällt ausgesprochen positiv aus: „Einen schöneren Frühlingsfestauftakt hätten wir uns nicht vorstellen können“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. „Das war erstklassig und für uns, alle Schausteller, Festwirte und Marktkaufleute ein perfekter Start in die diesjährige Festsaison.“ Etwa 200 000 Besucher hätten das schöne Wetter am Samstag ausgenutzt und den Wasen besucht.

Nach dem Fassanstich wurde ordentlich gefeiert – die Bilder von der Party am Samstag gibt es hier.

Aber nicht nur die Eröffnung des Frühlingsfestes, auch das VfB-Heimspiel und das Fedcup-Halbfinale in der Porsche-Arena haben am Samstag Tausende Menschen nach Bad Cannstatt gelockt. Auf dem Wasen-Gelände herrschte entsprechend reger Betrieb. Die Wasenwache ist dadurch aber nach Auskunft eines Polizeisprechers nicht mehr ins Schwitzen gekommen als sonst. Einige Körperverletzungen, Beleidigungen und Diebstähle seien vorgekommen – aber vor dem Hintergrund, dass der Platz ziemlich voll gewesen sei und der VfB gespielt habe, sei nichts Außergewöhnliches passiert. „Ein ganz normaler Wasenauftakt“, so seine Bilanz. Auch die Bahnen in und um Stuttgart stemmten die zusätzliche Belastung nach eigenen Angaben ohne nennenswerte Wartezeiten für die Reisenden.

Rundgang über den Wasen

Rund 240 Schausteller, Festwirte und Marktkaufleute feiern in den kommenden drei Wochen bis zum 13. Mai das 80. Stuttgarter Frühlingsfest. Nicht alle stehen so im Fokus, wie die großen, bekannten Festzeltwirte. Die in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft lud deshalb nach dem Fassanstich zu einem kurzen Rundgang über das Festgelände, um Schausteller und Gastronomen auf dem Platz zu besuchen – mit dabei waren auch Bürgermeister Föll und anwesende Stadträte. „Wir wollen ja auch das Frühlingsfest als Ganzes sehen“, sagte Stadtrat Michael Conz (FDP).

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Die erste Station: eine Fahrt mit dem Riesenrad. Ein Blick von oben könne ja schließlich nicht schaden, meinte Conz während der Fahrt: „Da sieht man ja auch, was sich in der Gegend so entwickelt hat in letzter Zeit, gerade zum Beispiel um den Neckarpark.“ Das sehe man eben am besten vom Riesenrad aus. „Außer man hat einen Hubschrauber. Aber den kann ich mir halt nicht leisten“, sagte Conz und lachte. Über die Wildwasserbahn und die Wilde Maus zog die Gruppe bis zum Almhüttendorf.

Neben den Klassikern unter den Fahrgeschäften haben in diesem Jahr auch drei Neue ihr Debüt gefeiert: die Achterbahn Alpencoaster, die Wildwasserbahn Auf Manitus Spuren und das Laufgeschäft Spaßfabrik. Generell haben sich die Öffnungszeiten geändert: Die Geschäfte öffnen nicht mehr zwingend um 12 Uhr, sondern bis spätestens 13 Uhr. Auch das Bier ist teurer geworden. Der Preis für eine Maß ist um 40 Cent auf 10,30 Euro angestiegen.

Wie war die Stimmung im Zelt beim Fassanstich? Wie viele Schläge hat Bürgermeister Föll für den Fassanstich gebraucht? Und was sagen die Besucher? Das sehen Sie im Video von StuggiTV:

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