Stuttgarter Frühlingsfest Sicherheitsleute und Festbesucher prügeln sich

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Rund um den Wasen geht es während des Frühlingsfestes nicht immer friedlich zu. Das bekommt die Bundespolizei am Bahnhof zu spüren. Nun gerieten auch Sicherheitsleute in den Fokus der Ermittler.

Nach dem Festbesuch ging es am Bahnhof hitzig zu. Foto: dpa/Christoph Schmidt (Symbolbild)
Nach dem Festbesuch ging es am Bahnhof hitzig zu. Foto: dpa/Christoph Schmidt (Symbolbild)

Stuttgart - Die Bundespolizei hat derzeit viel am Bahnhof Bad Cannstatt zu tun, wenn die Frühlingsfestbesucher heimfahren. Am Wochenende musste sie bei einem Streit zwischen Bahnmitarbeitern und angetrunkenen Festbesuchern einschreiten und einen Mann stoppen, der am Bahnhof eine Tür eingetreten hatte.

Streit zu schlichten gehört auch für den Wasenhasi zum Berufsalltag. Wie der Job des Maskottchens aussieht und wer in dem Hasen-Kostüm steckt, sehen Sie im Video:

Die Bundespolizei ermittelt auch gegen Sicherheitsleute

Zur Schlägerei mit Sicherheitsmitarbeitern der Bahn kam es am Sonntag gegen 23 Uhr. Ein 51-Jähriger und seine 45-jährige Begleiterin, die vom Frühlingsfest kamen, folgten am Bahnsteig 1 den Anweisungen der Mitarbeiter nicht. Die Sicherheitsleute sollten den Strom der Fahrgäste lenken und dem Paar eine andere Tür der S-Bahn fürs Einsteigen zuweisen, meldet die Bundespolizei. Der 51-jährige Mann und ein Bahnmitarbeiter beleidigten sich daraufhin gegenseitig mit obszönen Gesten. Die Sicherheitsleute sollen dann Gewalt angewendet haben, um das Paar aus der Bahn zu holen. Dabei soll der 51-Jährige einem Bahnmitarbeiter an den Hals gegriffen haben. Der Mann und die Frau erlitten Hämatome an Armen und Beinen. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Festbesucher und die vier Mitarbeiter. Zeugen werden gebeten, sich unter 07 11/87 03 50 zu melden.

Vor den Augen einer Bundespolizeistreife schlug in der Nacht von Samstag ein 23 Jahre alter Betrunkener die Eingangstür zu den Wohnungen im Bahnhofsgebäude ein. Die Beamten konnten ihn im Treppenhaus stellen. Er redete sich damit heraus, dass er zur Toilette musste und nicht mehr länger warten konnte. Ob er die Tür für die Toilettentür hielt, ist nicht bekannt. Bei einem Test stellten die Polizisten fest, dass er einen Alkoholgehalt von etwa 2,1 Promille im Blut hatte.

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