Stuttgarter Kickers gegen FV Ravensburg Mustafa Ünal hat die Qual der Wahl

Innenverteidiger Niklas Kolbe (re.) stand in den ersten beiden Spielen unter der Regie von Trainer Mustafa Ünal jeweils in der Anfangsformation. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch
Innenverteidiger Niklas Kolbe (re.) stand in den ersten beiden Spielen unter der Regie von Trainer Mustafa Ünal jeweils in der Anfangsformation. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Der neue Trainer Mustafa Ünal kann im Oberliga-Nachholspiel der Stuttgarter Kickers gegen den FV Ravensburg personell aus dem Vollen schöpfen. Verfährt er am Mittwoch nach dem Motto „never change a winning team“?

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - 2:0 beim FC 08 Villingen, 1:0 gegen den Freiburger FC – nun peilt Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers im Nachholspiel an diesem Mittwoch (19 Uhr/Gazistadion) gegen den FV Ravensburg den dritten Sieg unter dem neuen Coach Mustafa Ünal an. Der stellt sich gegen das Team von Trainerkollege Steffen Wohlfarth auf ein hartes Stück Arbeit ein: „Ravensburg hat eine robuste Mannschaft, die ein sehr gutes Umschaltspiel hat – das wird ein dickes Brett, das wir da zu bohren haben.“

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Sein Vorteil: Bis auf die langzeitverletzten Theo Rieg und Robin Schwemmle hat Ünal alle Mann an Bord. Er hat die Qual der Wahl. In den beiden Spielen unter Ünals Regie setzte er zweimal auf die gleiche Anfangsformation – mit einer Ausnahme: In Villingen begann Paul Polauke in der Innenverteidigung neben Niklas Kolbe, gegen den FFC hieß Kolbes Partner Denis Zagaria. „Solche Entscheidungen hängen vom jeweiligen Matchplan ab“, erklärt Ünal.

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In Anbetracht der vielen englischen Wochen blickt der Coach natürlich auch auf den jeweiligen körperlichen Zustand der Spieler. „Es wird immer einmal Änderungen geben“, sagt Ünal, der auch die letztjährigen A-Junioren-Spieler Lirim Hoxha und Tyron Profis „auf einem ordentlichen Weg“ sieht. Zumal es im Sturm bisher alles andere als optimal läuft, gerade zu Hause. 0:1, 0:0, 1:0, 1:0 lauteten die bisherigen Ergebnisse in dieser Saison im Gazistadion. „Die Mannschaft läuft ungemein viel, erarbeitet sich viele Chancen, ich glaube es ist Kopfsache, dass wir bisher noch nicht wie gewünscht getroffen haben“, sagt der Sportliche Leiter Lutz Siebrecht.

Nach dem Nachholspiel am Mittwoch gegen Ravensburg geht es für die Kickers am Samstag (14 Uhr) in der Oberliga beim TSV Ilshofen weiter. Danach folgt das WFV-Pokal-Achtelfinal-Nachholspiel am 12. Oktober beim Verbandsligisten TSV Berg. Die Partie wird um 19 Uhr in Weingarten angepfiffen.




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