. . . die Verletzung von Nyamekye Awortwie-Grant: „Grundsätzlich schmerzt jede Verletzung, aber diese vielleicht ganz besonders. Er hat fast alle Spiele von Beginn an gemacht und hat sich zu einem wichtigen Spieler entwickelt. Aber Verletzungen gehören leider dazu. Brian Behrendt und Paul Polauke mussten sich zuletzt gedulden. Jetzt wird einer in die Startelf rücken und kann zeigen, was er drauf hat. Wir sind bis zur Winterpause, bis auf die Knieverletzung von Dennis de Sousa, was Ausfälle angeht richtig gut durchgekommen. Es folgte der Schocker mit Felix Dornebusch und dann der Ausfall der Stammkräfte Nico Blank und Awortwie-Grant, das ist schon bitter.“
. . . die Neuen in der Anfangself: „Bei Marcel Schmidts weiß man, was man bekommt. Er ist laufstark, bissig im Zweikampf und macht einfache Sachen in Ballbesitz. In der Offensive war er schon auffälliger als in Steinbach, aber er hat eine ordentliche Leistung gezeigt. David Stojak hat gut fürs Team gearbeitet und sich in viele Infights mit vollem Körpereinsatz reingehauen. Er hat den Ausgleichstreffer erzielt und länger durchgehalten, als ich dachte. David Braig ist nach seiner Krankheit am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Mal schauen, wer von Beginn an spielt. Da haben wir die Qual der Wahl.“
. . . die Erkenntnisse aus dem Steinbach-Spiel: „Wir sind in der ersten Halbzeit nicht in Schwung gekommen und lagen zurecht zurück. Das ist extrem ärgerlich, weil wir uns sehr viel vorgenommen hatten. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, mehr Druck aufzubauen. Ich hätte mir von Beginn an mehr Überzeugung gewünscht. Gerade in der Offensive haben wir zu wenig Lösungen gefunden, zu selten die Tiefe bespielt und zielstrebig den Torabschluss gesucht. Jeder ist hier in der Pflicht, sich noch mehr einzubringen. Wir müssen aus solchen Spielen lernen und uns als Team weiterentwickeln. Wenn wir das schnell tun, dann ist auch noch etwas möglich.“
. . . das Spiel gegen Kickers Offenbach: „Das wird ein ganz besonderes Spiel, ein Highlightspiel zweier namhafter Vereine mit hohen Ambitionen vor einer tollen Kulisse. Wir gehen nach unseren Heimsiegen mit breiter Brust ins Spiel. Höchstwahrscheinlich wird es ein enges, umkämpftes Match, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Wir sind in der Lage dieses Spiel zu gewinnen. Diese Partie und die beiden folgenden Auswärtsspiele beim FSV Frankfurt und bei der TSG Hoffenheim II werden zeigen, wie gut wir sind.“
. . . die Folgen einer Niederlage gegen den OFC: „Wir wollen unbedingt gewinnen und beschäftigen uns mit keinem anderen Szenario. Ich kann aber versprechen, dass wir, egal wie die Spiele laufen, bis zum letzten Spieltag alles geben werden. Schon in der Winterpause hatten uns viele abgeschrieben, dann waren wir plötzlich wieder ganz nah oben dran. Auch nach Offenbach sind es immer noch neun Spiele, und wir werden weiter hart arbeiten und um jeden Punkt bis zum Ende kämpfen.“
Rückrunden-Ergebnisse und -Termine
Regionalliga
Kickers – FC Gießen 3:0, FC-Astoria Walldorf – Kickers 3:2, Kickers – 1. Göppinger SV 3:0, TSV Steinbach Haiger – Kickers 2:1, Kickers – Kickers Offenbach (22. März, 14 Uhr), FSV Frankfurt – Kickers (30. März, 14 Uhr), TSG 1899 Hoffenheim II – Kickers (6. April, 14 Uhr), Kickers – SGV Freiberg (9. April, 19 Uhr), Kickers – Bahlinger SC (12. April, 14 Uhr), SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – Kickers (19. April, 14 Uhr), Kickers – Eintracht Trier (25. bis 27. April), Kickers – SC Freiburg II (2. bis 4. Mai), 1. FSV Mainz 05 – Kickers (10. Mai, 14 Uhr), Kickers – KSV Hessen Kassel (17. Mai, 14 Uhr). (jüf)