Stuttgarter Kickers gegen SG Barockstadt Fulda-Lehnerz Zwei Spieler fallen aus – Trainer Wildersinn lobt Tekerci

Sinan Tekerci (im Zweikampf) zeigt gegen Bahlingen auf der Acht eine gute Leistung. Foto: IMAGO/Beautiful Sports/IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Bosco

Am kommenden Samstag treffen die Stuttgarter Kickers auf die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Trainer Marco Wildersinn blickt der Partie optimistisch entgegen. Muss aber auf zwei Spieler verzichten.

Digital Desk: Johannes Röckinger (jor)

Die Erleichterung über den 3:1-Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht Bahlinger SC war bei den Stuttgarter Kickers groß. Vier Spiele hatte das Team aus Degerloch zuvor nicht gewinnen können – die Stimmung bei den Fans war dementsprechend schlecht.

 

Mit dem positiven Ergebnis im Rücken, wollen die Blauen nun am kommenden Samstag in der Regionalliga zuhause gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (Anpfiff 14 Uhr) unbedingt nachlegen und zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Dreier einen weiteren Sieg folgen lassen. „Für das Selbstbewusstsein sind Siege in Serie natürlich immer wichtig. Ich bin guter Dinge, dass uns das auch gelingen wird“, so Trainer Marco Wildersinn.

Awortwie-Grant weiterhin krank

Verzichten müssen die Kickers gegen die SGB auf Stürmer Meris Skenderovic, der sich gegen Bahlingen eine leichte Zerrung im Adduktorenbereich zuzog und von Wildersinn sicherheitshalber vorzeitig vom Feld genommen wurde. Weil alle Auswechselmöglichkeiten ausgeschöpft waren, spielten die Kickers die Partie am Kaiserstuhl zu zehnt zu Ende.

Auch Nyamekye Awortwie-Grant wird am Samstag aller Voraussicht nach erneut nicht zur Verfügung stehen. Der Innenverteidiger muss weiterhin krankheitsbedingt aussetzen. Für den 24-Jährigen wird wohl erneut Paul Polauke ins Team rücken. „Paul hat gegen Bahlingen ein gutes Spiel gemacht. Daher sehe ich keinen Grund, etwas zu ändern. Wir hätten mit Milan Petrovic und Mario Borac aber auch zwei gute Alternativen“, sagt Wildersinn.

David Braig kommt immer beser in Form. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Auch Christian Mauersberger, Lukas Kiefer und David Braig starteten leicht angeschlagen in die Woche. Das Spiel am Samstag sei für das Trio aber nicht in Gefahr. Besonders ein Ausfall von Braig wäre in der aktuellen Phase bitter für die Kickers. Der Stürmer kam zuletzt immer besser in Form – erzielte gegen Hoffenheim II die Führung und legte in Bahlingen einen Doppelpack nach. „David ist enorm wichtig für uns. Er arbeitet sehr für das Team. Umso schöner, dass er sich jetzt auch für den Aufwand belohnt“, so Wildersinn.

Lob hat der Trainer derweil auch für Sinan Tekerci übrig. Nachdem der 31-Jährige zuletzt selten von Anfang an ran durfte, setzte ihn Wildersinn gegen Bahlingen etwas überraschend auf der Acht ein – mit Erfolg. „Sinan war sehr fleißig am und gegen den Ball. Zudem hat er das erste Tor von Per Lockl vorbereitet. Er war sehr umtriebig und hat mir gut gefallen“, sagt Wildersinn. Gut möglich also, dass Tekerci auch am Samstag wieder von Beginn an neben Lukas Kiefer auflaufen darf.

„Barockstadt ist eine robuste Mannschaft“

Fulda feierte zuletzt einen 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Eintracht Trier. Mit 15 Punkten steht das Team von Coach Daniyel Cimen, der in der laufenden Saison vom Liga-Konkurrent FC Gießen verpflichtet wurde, derzeit auf dem elften Tabellenplatz. „Es ist eine robuste und erfahrene Mannschaft, die übers Kollektiv kommt und sehr kompakt ist. Besonders bei Standardsituationen sind sie sehr gefährlich“, warnt Wildersinn vor der Truppe aus Osthessen. „Ihre Spiele sind meistens sehr eng. Entweder verlieren sie knapp, oder gewinnen hauchdünn. Da war das 3:1 gegen Trier schon ein hohes Ergebnis“, so Wildersinn weiter.

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