Stuttgarter Kickers gegen SSV Reutlingen Polizei will bei Derby mit größerem Aufgebot vor Ort sein

Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Kickers mit 1:0. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Kickers mit 1:0. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Am Freitagabend treffen auf der Waldau die Stuttgarter Kickers und der SSV Reutlingen aufeinander. Die Polizei ist gewarnt und will mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein.

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Stuttgart - Am Freitagabend kommt es im Stuttgarter Gazi-Stadion auf der Waldau (Anpfiff 19 Uhr/Liveticker auf unserer Seite) zum brisanten Oberliga-Derby zwischen den Stuttgarter Kickers und dem SSV Reutlingen. Da sich die Fanszenen beider Vereine mal so gar nicht abkönnen, kam es in der Vergangenheit bei Aufeinandertreffen immer wieder zu kleineren Ausschreitungen.

Polizei rechnet mit VfB-Fans

Beim letzten Duell auf der Waldau (2018) gab es bei Auseinandersetzungen gar Verletzte zu beklagen. Dabei mischten auch befreundete Fangruppierungen aus Regensburg, Linz (beide Kickers), Bad Cannstatt und St. Gallen (beide Reutlingen) mit. Auch am Freitag geht die Polizei davon aus, dass wieder Fans von außerhalb anreisen werden.

Zudem wird mit VfB-Anhängern gerechnet, da der Bundesligist am selben Abend in Leipzig ohne Gästefans antreten muss. Das Kickers-Spiel wurde demnach extra auf Freitag verlegt, damit es fast parallel zum VfB-Spiel stattfinden kann. „Wie werden mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein“, kündigt ein Sprecher der Polizei an. So seien die Planungen rund um das „Risikospiel“ am Freitagabend momentan in vollem Gange.

Diskussionen um Bierpreis

Durch die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dürfen die Kickers trotz einer aktuellen Inzidenz von über 35 das Stadion zu 50 Prozent auslasten. So können die Blocks im Gazi-Stadion jeweils bis zur Hälfte gefüllt sein – das gilt auch für den Gästebereich. Wie voll es wirklich wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat der Verein nach eigenen Angaben etwa 500 Tickets verkauft. Dazu kommen rund 900 Dauerkarten.

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Diskussionsbedarf gab es derweil in Sachen Catering. So war nicht jeder Fan mit dem neuen Bierpreis im Stadion einverstanden. „Der Bierpreis wurde in Abstimmung mit den Fanvertretern angepasst, womit man auch den Wunsch der Fans berücksichtigt. Ein Entgegenkommen aller Beteiligten – Caterer, Bierpartner und Verein – ermöglicht es, das Bier (0,5 Liter) künftig für vier Euro anzubieten“, heißt es in einem Facebook-Beitrag der Kickers. Immer noch zu hoch, findet der ein oder andere Anhänger der Blauen.




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