Stuttgarter Kickers gegen VfB Stuttgart II Das denkt Sven Mislintat über das brisante Stadtderby

Der VfB Stuttgart II trifft am Samstag im Stadtderby auf die Stuttgarter Kickers. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat sieht das Team vor der Partie auf einem guten Weg – setzt aber auch Prioritäten.

Sven Mislintat vom VfB Stuttgart kann das Derby nicht im Stadion verfolgen. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller
Sven Mislintat vom VfB Stuttgart kann das Derby nicht im Stadion verfolgen. Foto: Pressefoto Baumann/Cathrin Müller

Stuttgart - Am kommenden Samstag ist es endlich wieder soweit: In Stuttgart steht das Stadtderby (Anpfiff 14 Uhr – Gazi-Stadion auf der Waldau) an. Und obwohl das Duell zwischen den Stuttgarter Kickers und dem Nachwuchs des VfB Stuttgart in dieser Saison nur in der Oberliga stattfindet, ist die Vorfreude bei den Fans und den Vereinen groß – auch bei Sven Mislintat, der das Spiel jedoch verpassen wird.

„Es ist total ärgerlich, dass die Erste parallel in Osnabrück spielt. Ich hätte das Derby super gerne gesehen. Aber das können wir nicht ändern“, so der VfB-Sportdirektor, der das Team von Trainer Paco Vaz auf einem guten Weg sieht. „Wir haben die Kurve gekriegt – vor allem auswärts mal einen Sieg eingefahren und zuhause in einem sehr wichtigen Spiel gegen Pforzheim nachgelegt“, so Mislintat weiter. Der VfB steht in der Oberliga mit 25 Punkten derzeit auf dem dritten Platz – zwei Plätze und drei Zähler vor den Kickers. „Wir sind oben dran und wollen uns da festbeißen. Auch in dieser Liga jagen wir und jetzt mal schauen, ob wir auch hier zum Gejagten werden“.

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Ein Sieg gegen den Stadtrivalen aus Degerloch wäre da natürlich ideal – immerhin würde man damit nicht nur den Abstand auf die Kickers vergrößern, sondern hätte auch gute Chancen, auf Platz eins zu springen. Einen Punkt trennt das Vaz-Team von Tabellenführer Göppinger SV.

Trotz der Wichtigkeit des Derbys und der Situation in der Tabelle, will Sven Mislintat keine Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft für die brisante Partie gegen die Kickers abstellen. „Erstens ist der Oberliga-Kader gut genug, um auch mal Spiele ohne Unterstützung zu spielen und zweitens geht nichts über die erste Mannschaft. Wir werden jetzt nicht nur 18 Mann nach Osnabrück mitnehmen, um das Spiel gegen die Kickers erfolgreicher zu gestalten – bei aller Wertschätzung für die Zweite“, so der Sportdirektor des schwäbischen Zweitligisten.