Stuttgarter Kickers Geht das nächste Toptalent? Jacob Danquah beim VfB Stuttgart im Gespräch

Jacob Danquah spielte vor der Zeit im Regionalligateam der Kickers auch bei Hannover 96 II. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Müssen die Stuttgarter Kickers in der neuen Saison auf Jacob Danquah verzichten? Der Innenverteidiger ist beim VfB Stuttgart heiß im Gespräch, für den er schon in der Jugend spielte.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Von 2019 bis 2021 spielte Jacob Danquah nach dem Umzug aus Berlin bereits für den VfB Stuttgart in der Jugend. Nun ist der Innenverteidiger des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers wieder bei den Weiß-Roten heiß im Gespräch – als Neuzugang für die Drittligamannschaft in der kommenden Saison. „Bild“ meldet den Transfer bereits als sicher.

 

So weit ist es allerdings noch nicht, auch wenn sehr vieles für den Transfer spricht. Denn die Ablösesumme kann nach Informationen unserer Redaktion frei verhandelt werden, eine Einigung besteht noch nicht. Klauseln mit festen Summen im bis 2028 datierten Vertrag von Danquah bei den Kickers gibt es erst für einen Wechsel nach der Saison 2026/27.

Danquah ist neben Verteidigerkollege Mario Borac (20) aktuell das größte Talent im Kader der Stuttgarter Kickers. Am 21-Jährigen zeigte auch die TSG 1899 Hoffenheim starkes Interesse. Der Club aus dem Kraichgau hatte schon in der Winterpause Kickers-Eigengewächs Oskar Hencke, den 18-jährigen Offensivmann, für sein Drittligateam verpflichtet.

Danquah hatten die Kickers 2021 für ihre U17 vom VfB geholt. In Cannstatt war er unter dem damaligen Trainer Markus Fiedler nur relativ wenig in der U16 zum Einsatz gekommen. Nach dem ersten U-19-Jahr wechselte der 1,94-m-Hüne von den Blauen zu Hannover 96, wo er das zweite A-Junioren-Jahr absolvierte zum Drittligakader gehörte, allerdings bremste ihn eine Meniskusvereltzung aus.

Nun wird es wohl so kommen, dass Danquah im Team von VfB-II-Trainer Nico Willig den nächsten Anlauf ganz nach oben nimmt. Das Schmerzensgeld für die Kickers dürfte ähnlich hoch sein, wie beim Wechsel von Hencke. Bei seinem Transfer nach Hoffenheim war von unbestätigten 250 000 Euro die Rede, plus diversen Nachschlägen bei bestimmten Einsätzen.

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