Testspiel-Sieg vor 250 Fans Stuttgarter Kickers – und ihr Plan für Dauerkartenbesitzer

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Vor dem Start im WFV-Pokal haben die Stuttgarter Kickers den Bayernligisten aus Ingolstadt 2:1 besiegt. Und das vor etwa 250 Zuschauern auf der Bezirkssportanlage auf der Waldau.

Kickers-Coach Ramon Gehrmann gibt die Richtung vor – am Samstag recht erfolgreich. Foto: Baumann
Kickers-Coach Ramon Gehrmann gibt die Richtung vor – am Samstag recht erfolgreich. Foto: Baumann

Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers haben am Samstag bei 35 Grad im Schatten erst den inneren Schweinehund besiegt und dann gegen den FC Ingolstadt II mit 2:1 (1:0) gewonnen – quasi die Generalprobe vor dem Pflichtspielauftakt am nächsten Wochenende im WFV-Pokal beim TSV Plattenhardt. „Das war heute ein sehr guter Test bei hohen Temperaturen. Ingolstadt war sehr hart in den Zweikämpfen und hat viel über lange Bälle gelöst. Vor allem in der ersten Halbzeit und auch Anfang des zweiten Durchgangs haben wir es sehr gut gemacht“, sagte Trainer Ramon Gehrmann nach den Toren von Theo Rieg (43.) und Noah Lulic (51.), wobei seine Mannschaft in der Schlussphase das Ergebnis bei zwei Aluminiumtreffern (Kling und Giles) hätte sogar noch höher schrauben können. Allerdings bestritt der Gegner aus der Bayernliga, bedingt durch die Corona-Auflagen, sein erstes Testspiel – die Kickers dagegen schon ihr sechstes.

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Nächsten Samstag (14 Uhr) geht es dann in der ersten Runde des WFV-Pokals los, am 22. August in der Fußball-Oberliga beim FV Ravensburg. Bis dahin dürfte auch Torjäger Mijo Tunjic wieder zur Verfügung stehen, dessen Bruch des Zehens bis in zwei Wochen ausgeheilt sein soll. Schlimmer hat es dagegen Robin Schwemmle (18) erwischt, der sich im Test bei der SGS Großaspach einen Riss des vorderen Kreuzbands zugezogen hat und operiert werden muss.

Zum Heimspielauftakt gegen Rielasingen am 29. August (14 Uhr) im Gazi-Stadion planen die Kickers dann mit den aktuell zulässigen 500 Besuchern, nachdem am Samstag zur Einweihung der Bezirkssportanlage auf der Waldau bereits etwa die Hälfte gekommen war. Einlass haben künftig dann nur Dauerkartenbesitzer, sollten es mehr als 500 sein wird ein rollierendes System von Spiel zu Spiel greifen, wobei die nicht zum Zuge kommenden Kartenbesitzer den Zugang zu einem Live-Stream der Partie im Internet bekommen sollen.




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