Milan Petrovic und Nyamekye Awortwie-Grant bilden das Duo in der Innenverteidigung der Stuttgarter Kickers. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch
Das System steht, die Anfangsformation zu großen Teilen. Wir präsentieren die mögliche Startaufstellung von Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers bei der Punktspiel-Premiere 2025 gegen den FC Gießen.
Viele Stammplätze sind vergeben, auf der einen oder anderen Position herrscht noch intensiver Konkurrenzkampf. Vor dem Regionalliga-Re-Start der Stuttgarter Kickers an diesem Samstag (14 Uhr/Gazi-Stadion) gegen den FC Gießen präsentieren wir die mögliche Startelf und die Alternativen.
Tor Nach der Verletzung von Stammkeeper Felix Dornebusch herrscht ein offenes Rennen zwischen Leon Neaime und Neuzugang Louis Lord. „Der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange, und es ist sehr eng zwischen den beiden. Am Ende entscheidet nur die Leistung. Spätestens Ende der Woche werden wir eine Entscheidung treffen, wer die ersten Spiele im Tor steht“, sagt Trainer Marco Wildersinn. Unser Tipp: Eigengewächs Neaime, mit dem der Vertrag über die Saison hinaus verlängert wurde, steht zwischen den Pfosten.
Milan Petrovic Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Abwehr In der Innenverteidigung genießt das Duo Nyamekye Awortwie-Grant und Milan Petrovic das volle Vertrauen. Brian Behrendt und Paul Polauke müssen auf ihre Chance warten. Rechts in der Viererkette setzt Wildersinn weiterhin auf Kapitän Nico Blank, Marcel Schmidts liegt in Lauerstellung. Ob es ihm etwas bringt, dass der neue Sport-Geschäftsführer Lutz Siebrecht vor allem seine Kampf- und Laufstärke schon zu Ulmer Zeiten sehr schätzte, wird sich zeigen. Die Entscheidung jedenfalls trifft das Trainerteam, und zunächst bremst Schmidts ohnehin eine Knieverletzung (noch ohne genaue Diagnose). Auf der linken Seite begann zuletzt in der Vorbereitung der offensivfreudige David Kammerbauer. Nach seiner Bänderverletzung in der fünftletzten Partie vor der Winterpause gegen den 1. FSV Mainz 05 II kam in den folgenden Punktspielen nur noch der gelernte Innenverteidiger Mario Borac für ihn zum Einsatz. Auf dieser Position herrscht ein sehr enges Rennen.
Mittelfeld Im 4-3-3-System des Trainers ist Per Lockl auf der Sechser-Position gesetzt. Die Achterpositionen nehmen David Tomic und Lukas Kiefer ein. Erste Alternative (für einen etwas offensiveren Ansatz) ist Sinan Tekerci. Weitere Optionen sind Neuzugang Arlind Rexhepi und Nico Blank. Auch Petrovic kam bereits auf der Sechs zum Einsatz. Der defensive Mittelfeldmann Vico Meien (insgesamt nur 39 Spielminuten in der bisherigen Regionalligasaison) war in der Vorbereitung drei Wochen lang krank, es deutet nichts auf eine Änderung der bisher unbefriedigenden Lage für den Ex-Aalener hin.
Außenbahn Die etablierten Christian Mauersberger und Flamur Berisha standen bei der Generalprobe in der Startelf. Daran dürfte sich wenig ändern, auch wenn sich der Trainer noch nicht festlegen will. Denn die jungen Wilden – Arlind Rexhepi, Nevio Schembri und Konrad Riehle – machen Druck auf die Routiniers. Wildersinn: „Keiner darf sich zu sicher sein.“
SturmDavid Braig (33/zehn Saisontore) ist zwar der Platzhirsch, aber Meris Skenderovic (nur ein Saisontor beim 6:0 in Trier) hatte mehr Einsatzzeiten in der Vorbereitung. Gut möglich, dass der 26-Jährige gegen Gießen beginnen wird, zumal die Tendenz bei den Kickers insgesamt dahin geht, auf eher jüngere Spieler mit Perspektive zu setzen. Rückkehrer David Stojak ist der dritte Mann fürs Sturmzentrum. „David ist auffällig im Training, hat körperlich gut gearbeitet und verfügt über einen sehr guten Torabschluss. Es ist schön, ihn wieder bei uns zu haben. Es gibt aber natürlich auch noch Themen, an denen er arbeiten muss. Aktuell ist er eher der Herausforderer. So etwas kann sich aber schnell ändern“, sagt Wildersinn.