Stuttgarter Kickers Trainingsgäste und ein verletzter Torwart

Dijon Ramaj  (li.)  stürmte von 2019 bis 2021 für den VfR Aalen. Foto: imago/Eibner/Michael Schmidt
Dijon Ramaj (li.) stürmte von 2019 bis 2021 für den VfR Aalen. Foto: imago/Eibner/Michael Schmidt

Die Stuttgarter Kickers hatten zuletzt zwei Probespieler im Training, unterdessen ist für Thomas Bromma das Fußballjahr 2021 gelaufen. Ansonsten gilt der Fokus dem letzten Hinrundenspiel gegen die SF Dorfmerkingen.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers peilt zum Hinrundenende an diesem Samstag (14 Uhr/Gazi-Stadion) gegen die SF Dorfmerkingen seinen siebten Sieg hintereinander an. Definitiv nicht im Kader stehen wird Thomas Bromma. Der Torwart, der zuletzt zwischen Ersatzbank und Tribüne pendelte, zog sich im Training gleich zwei Verletzungen zu: Eine am Sprunggelenk, die andere an einer Sehne im Oberschenkel. Er musste operiert werden. Für den 29-Jährigen ist das Fußballjahr 2021 gelaufen.

Unterdessen haben sich zuletzt zwei Trainingsgäste bei den Blauen vorgestellt. In der vergangenen Woche war Dijon Ramaj in Degerloch bei den Übungseinheiten mit von der Partie, schon seit längerer Zeit und auch noch in dieser Woche präsentierte sich Tevfik Altindag im Training. Wegen der verschärften Coronaregeln wird die Trainingsbeteiligung von externen Spielern nun aber neu überdacht.

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Der gebürtige Stuttgarter Ramaj ist ein 23-jähriger Stürmer, der seit Sommer ohne Club ist und auch schon bei der SG Sonnenhof Großaspach mittrainierte. Vor seiner vereinslosen Zeit spielte der ehemalige Jugendspieler des VfB Stuttgart und der Stuttgarter Kickers zwei Jahre für den VfR Aalen. Tevfik Altindag ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar, meistens kommt er im zentralen, defensiven Bereich zum Einsatz. Der 33-Jährige war auch beim SGV Freiberg im Training, der fast schon sichere Transfer zerschlug sich auf der Zielgeraden. Der gebürtige Böblinger spielte die vergangenen Jahre in der Türkei, davor war er in Deutschland für den SGV Freiberg, den SSV Reutlingen und den FSV Frankfurt am Ball.

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„Beides sind sehr interessante Spieler“, sagte Kickers-Coach Mustafa Ünal zu dem Duo, doch es seien auch andere Akteure auf dem Markt, die bisher nicht bei den Blauen mittrainiert haben. „Grundsätzlich muss ein Transfer Sinn ergeben und machbar sein. Wir haben einen sehr guten und sehr großen Kader, den wir nicht aufblähen wollen“, sagt der 38-Jährige. Gut möglich, dass es auch Spieler gibt, die in der Winterpause die Blauen aus freien Stücken verlassen möchten.




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