Stuttgarter Kickers Warum Ramon Gehrmann Mijo Tunjic zum Kapitän bestimmte

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Zum ersten Mal in seiner Laufbahn geht Mijo Tunjic als Kapitän in eine Saison. Trainer Ramon Gehrmann ernannte den Torjäger zum Spielführer der Stuttgarter Kickers – und nennt seine Gründe.

Der neue Kickers-Kapitän bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Jubel nach einem Torerfolg. Foto: Baumann
Der neue Kickers-Kapitän bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Jubel nach einem Torerfolg. Foto: Baumann

Stuttgart - „Ich habe mich nicht um das Amt gerissen, aber natürlich über das Vertrauen gefreut.“ Mijo Tunjic wollte die Ernennung zum Kapitän des Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers nicht zu hoch hängen. Und das obwohl er 32 Jahre alt werden musste, um erstmals in einem seiner Vereine die Spielführerbinde zu tragen. „Es ist schon etwas ganz Besonderes bei einem Traditionsverein wie den Kickers Kapitän zu sein. Mijo ist aufgrund seiner ganzen Persönlichkeit und von seinem Status, den er in der Mannschaft genießt, der ideale Mann dafür“, sagt Trainer Ramon Gehrmann und ergänzt: „Er hat zudem das nötige Rückgrat und ist auch Drucksituationen gewachsen.“

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Und noch etwas kommt hinzu: Wenn den Stürmer keine Verletzung plagt oder ihn eine Sperre bremst, dann ist er im Angriff der Kickers gesetzt. In der vergangenen Saison hat Tunjic in 20 Saisonspielen 19 Treffer erzielt. Rechtzeitig zum Punktspielstart an diesem Samstag (14 Uhr/live auf www.sporttotal.tv) beim FV Ravensburg hat er seinen Zehenbruch, den er sich vor vier Wochen zugezogen hat, auskuriert. „Alles ist gut verheilt, ich bin bereit, zumindest als Joker zu helfen“, sagt Tunjic. Sitzt er, wie erwartet, zunächst auf der Bank, wird Mittelfeldspieler Nico Blank (23, aber schon im zehnten Jahr im Verein) die Kickers-Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen. Er ist gemeinsam mit Lukas Kling (30) Stellvertreter von Tunjic. Zum Mannschaftsrat gehören zudem David Braig und Niklas Kolbe.

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Unterdessen steht der Termin für das WFV-Pokal-Achtelfinalspiel bei Verbandsligist TSV Essingen fest. Am kommenden Mittwoch (17.15 Uhr) geht es zum Team von Trainer Beniamino Molinari, das zuletzt Regionalligist VfR Aalen mit 1:0 aus dem Wettbewerb warf. „Ich hätte gerne gegen den VfR Aalen gespielt“, sagt Kickers-Coach Gehrmann. So aber gibt es ein schnelles Wiedersehen mit den beiden ehemaligen Kickers-Kapitänen Tobias Feisthammel und Patrick Auracher. Wobei Auracher neben seiner Tätigkeit für das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) bei den Kickers auch zum erweiterten Trainerteam der ersten Mannschaft gehört. In den nächsten Tagen dürfte Auracher deshalb vom Informationsfluss etwas abeschnitten werden...




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