Polizeibeamten fällt in Cannstatt ein Mercedes-Fahrer auf, der sich offenbar mit einem anderen Autofahrer ein Rennen liefern will. Die Beamten heften sich an die Fersen des 20-Jährigen.

Ein 20 Jahre alter Mercedes-Fahrer soll sich in der Nacht zum Freitag auf der B14 in Bad Cannstatt eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer genötigt und gefährdet haben. Die Polizeibeamten waren auf den 20-Jährigen aufmerksam geworden, weil dieser sich offenbar ein illegales Autorennen mit einem weiteren Verkehrsteilnehmer liefern wollte. Die Polizei sucht Gefährdete sowie Zeugen.

 

Wie die Beamten berichten, standen der 20-Jährige mit seinem weißen Mercedes C43 gegen 0.30 Uhr und ein grauer VW Golf bei Rotlicht an einer Ampel auf der Gaißburger Brücke und betätigten kurz die Warnblinker, dies fiel einer Polizeistreife auf. Nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, fuhren beide Fahrzeuge zunächst mit normaler Geschwindigkeit los.

Kurz vor dem Kappelbergtunnel holt die Polizei den Fahrer ein

Plötzlich beschleunigte der Mercedes-Fahrer sein Fahrzeug allerdings lautstark und fuhr dann mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf die B14 in Fahrtrichtung Fellbach. Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf, konnte aber aufgrund der starken Beschleunigung und der hohen Geschwindigkeit des Mercedes zunächst nicht aufschließen. Während seiner Fahrt soll der 20-Jährige sehr dicht auf andere Verkehrsteilnehmer aufgefahren sein und mehrfach die Lichthupe betätigt haben.

Kurz vor dem Kappelbergtunnel musste der Mercedes-Fahrer verkehrsbedingt abbremsen, sodass die Polizeistreife ihn einholen, anhalten und kontrollieren konnte. Die Beamten behielten den Führerschein und das Mobiltelefon des Fahrers ein. Gegen den 20-Jährige wird nun wegen Verdachts eines Verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0711/8990-4100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.