Stuttgarter Ratskeller Sanierung für acht Millionen genehmigt

Von Josef Schunder 

Die Wiederbelebung des Stuttgarter Ratskellers soll das ganze Marktplatzumfeld attraktiver machen – voraussichtlich Anfang 2021 ist es so weit. Vorher wird saniert.

Es war einmal: Seit März 2016 gibt es im Stuttgarter Ratskeller kein Angebot mehr. Das soll sich Anfang 2021 wieder ändern. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Es war einmal: Seit März 2016 gibt es im Stuttgarter Ratskeller kein Angebot mehr. Das soll sich Anfang 2021 wieder ändern. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Die Sanierung des Ratskellers rückt nach jahrelangen Diskussionen und der Schließung im März 2016 näher: Am Mittwoch hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats grünes Licht gegeben, indem er die neu berechneten Kosten billigte. Nun wird es 7,95 Millionen Euro kosten, im Tiefparterre des Rathauses die Leitungen und den Brandschutz auf einen neuen Stand zu bringen und das Lokal neu auszustatten. Zum Vergleich: 2017 hatte man noch mit 4,5 Millionen Euro gerechnet. Damals wollte die Verwaltung dem neuen Pächter aber nur einen veredelten Rohbau übergeben, doch die Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co KG hatte andere Vorstellungen davon. Bei den folgenden Verhandlungen beharrte sie darauf, nicht mehr als 1,1 Millionen Euro netto bereitzustellen. Daher kommen auf die Stadt nun viel höhere Kosten zu, allerdings erhält sie mehr Pacht.

Am Mittwoch wurde nicht mehr groß diskutiert. Hannes Rockenbauch (SÖS) und Stefan Urbat (Piratenpartei) enthielten sich allerdings. Verwaltungsbürgermeister Fabian Mayer (CDU) sagte: „Wir können und wollen uns einen weiteren Leerstand nicht leisten.“ Die Wiederbelebung des Lokals werde das Rathaus und das ganze Marktplatzumfeld attraktiver machen – voraussichtlich Anfang 2021.

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