InterviewStuttgarter sagen "Ja" Traumhochzeit in der Stuttgarter Innenstadt

Vor dem Stuttgarter Standesamt geben sich Vita (25) und Niko (38) Ioannou den ersten Kuss als Eheleute. Foto: Tina Hägele 3 Bilder
Vor dem Stuttgarter Standesamt geben sich Vita (25) und Niko (38) Ioannou den ersten Kuss als Eheleute. Foto: Tina Hägele

Zwei Paare haben uns verraten, warum sie am 29. April den Bund fürs Leben geschlossen haben.

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Stuttgart - Am Freitagmorgen traten Prinz William und Kate Middleton vor den Traualtar und ganz England war erfreut über die Bürgerlichkeit, die das Paar ausstrahlte. Auch in der Stuttgarter Innenstadt haben sich an diesem Freitag einige Verliebte entschlossen, den Bund fürs Leben zu schließen. Deshalb haben wir zwei frischvermählte Paare befragt, warum sie sich entschlossen haben, den Bund der Ehe gerade an diesem Tag einzugehen und wie das so war mit der Liebe. 

Vita (25) und Nico (38) Ioannou aus Stuttgart. Die beiden haben sich beim Frühlingsfest vor zwei Jahren zum ersten Mal gesehen. Und sie ist ihm nicht mehr aus dem Kopf gegangen.

Warum haben Sie ausgerechnet am 29. April geheiratet? Haben Sie die royale Hochzeit damit verbunden?

Vita: Das Hochzeitsdatum war genau so spontan, wie die ganze Hochzeit. Ich habe auch erst gestern mein Brautkleid ausgesucht. Wir haben nie an die royale Hochzeit gedacht. Mit dem Monat April verbinden wir etwas sehr persönliches.

Was verbinden Sie damit? Haben Sie sich an einem Apriltag kennengelernt?

Niko: Ja genau. Vor zwei Jahren haben wir uns das erste Mal auf dem Frühlingsfest gesehen. Sie hat dort gearbeitet, hatte ein Dirndl an und den Leuten Bier ausgeschenkt. Da wusste ich, dass ist die perfekte Frau für mich. Ich habe sie nach ihrer Telefonnummer gefragt, leider bekam ich sie an dem Abend nicht. Ein Jahr später haben wir uns dann in einem Salsa-Club wieder gesehen. Das war für mich eine schicksalhafte Begegnung, da sie mir ein Jahr lang nicht aus dem Kopf ging.

War es also Liebe auf den ersten Blick?

Vita: Ich denke ja. Obwohl ich ihm nicht meine Telefonnummer gegeben habe, dachte ich nach der ersten Begegnung sehr oft an ihn. Er hatte einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Das hat bei mir davor kein Mann geschafft.

Wie lange haben Sie warten müssen bis er Ihnen einen Antrag gemacht hat - so lange wie Kate?

Vita: Ich hab gar nicht mit einem Antrag gerechnet. Wir sind in den Schwarzwald gefahren und haben Urlaub in einem Wellness Hotel gemacht. Bei einem romantischen Candle-Light-Dinner hat er mir dann einen Antrag gemacht. Das war wie in einem Film.

Was verbinden Sie mit einer Hochzeit? Hat es für Sie viel mit Tradition zu tun?

Vita: Wir sind beide sehr traditionell und altmodisch. In einem Jahr wird in der Toskana kirchlich geheiratet. Außerdem sind wir beide sehr gläubig und wir denken auch, dass es eine Verantwortung ist, Traditionen weiter zu führen.

Niko: Die Ehe bedeutet natürlich nicht nur Tradition für uns. Eine Heirat schweißt mehr zusammen. Wenn man zum Beispiel nicht verheiratet ist, trennt man sich leichter falls man gemeinsame Probleme hat. Wenn man aber verheiratet ist, kämpft man mehr für die Familie, für die Liebe und das gemeinsame Glück.

Denken Sie, dass Sie mehr Vorteile haben im Gegensatz zu William und Kate?

Niko: Wir konnten eindeutig spontaner sein. Wir haben unsere Gäste erst eine Woche vor der Hochzeit eingeladen. Das konnten William und Kate bestimmt nicht machen. Es ist gewiss keine große "royale" Hochzeit. Aber wir genießen die kleine intime Gruppe mit der wir zusammen unser Glück feiern. Für uns kommt es nicht darauf an wie prunkvoll eine Hochzeit ist, sondern wie glücklich die Ehe danach ist.




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