Stuttgarter Stadtentwässerung Vom Wasser zum Abwasser und wieder zurück

Der Hauptsammler Nesenbach kann bei einer Kanalführung besichtigt werden. Einstieg ist am Neckartor. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Der Hauptsammler Nesenbach kann bei einer Kanalführung besichtigt werden. Einstieg ist am Neckartor. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Von der Betätigung der Klospülung bis zum sauberen Wasser dauert es rund 24 Stunden. In dieser Zeit muss einiges an Arbeit in Stuttgarts 1700 Kilometer langem Kanalnetz geleistet werden. Nicht nur der Klimawandel und die Digitalisierung bedeuten neue Herausforderungen.

Volontäre: Katrin Maier-Sohn (kms)
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Stuttgart - Der Geruch könnte besser sein, dafür ist es angenehm warm. Die braune, stinkende Brühe fließt gemächlich das Kanalrohr entlang. Vor vielen Jahren war der Nesenbach die Lebensader für Stuttgart. Heute fließt dort alles durch, was oben runtergespült wird. Die wichtigste Abwasserader der Stadt verläuft von Vaihingen durch die Innenstadt und die Schlossgartenanlagen bis zum Leuze Mineralbad. Hier mündete der frühere Nesenbach in den Neckar. Heute wird das Abwasser weitergeleitet bis ins Klärwerk in Mühlhausen.

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