Stuttgarts Torschützenkönige Der Top-Ballermann hat buchstäblich Bock auf Tore

Der beste Torjäger Stuttgarts: Timo Bock vom TSV Leinfelden. Foto: Günter E. Bergmann - Photography

Timo Bock vom TSV Leinfelden ist nicht nur der beste Schütze der Kreisliga B, Staffel 4, sondern auch von allen Stuttgarter B-Staffeln.

45 Treffer in der Kreisliga B, Staffel 4, damit ist er der Ballermann schlechthin in allen Ligen der Landeshauptstadt. „Oh, bester Torschütze, das klingt schon nach was“, sagt der Schützenbeste, der buchstäblich „Bock auf Tore hat“. Eine Aussage, die er häufig hört, sie aber nicht abgedroschen, vielmehr immer noch lustig findet. Der Mann mit der eingebauten Toregarantie vom TSV Leinfeld heißt nämlich Timo Bock und war schon immer heiß auf Tore. Dementsprechend ist die hohe Ausbeute für den 21-jährigen und 1,88 Meter großen Stürmer, der kein einziges Mal mit dem Kopf erfolgreich war, nicht überraschend. Wenn er ein gutes, funktionierendes Team um sich habe, dann treffe er häufig, egal in welcher Liga, sagt er und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Na gut, in der Bundesliga wären es dann ein Paar weniger als zuletzt.“

 

Wobei Selbstvertrauen ein wichtiger Aspekt für die Treffsicherheit Bocks, der in diesen Tagen seine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann erfolgreich abgeschlossen hat, ist. Ebenso wie bei seinem Idol Cristiano Ronaldo. „Mich beeindruckt an Ronaldo sein Selbstbewusstsein, deshalb bin ich auch stets positiv und überzeugt in dem, was ich tue. Denn wer an sich zweifelt, dem wird auch nur wenig gelingen.“

Der beste Schütze Stuttgarts kommt ursprünglich aus Vaihingen, hat bei Omonia mit dem Kicken begonnen. Aktiv spielte er kurz beim TV Echterdingen, machte dann eine Pause, ehe er in der Rückrunde 2023/24 in Leinfelden einstieg. Im Lauf dieser Zeit hat sich das Team mächtig entwickelt, wobei zuletzt Abschlussplatz vier doch etwas enttäuschend war. Die Torjägerkanone und die Relegation oder der Aufstieg, das wäre natürlich doppelt geil gewesen, weiß Bock, der aus seiner Sicht über ein gutes Spielverständnis, eine ordentliche Schnelligkeit – sowohl mit den Beinen als auch mental – verfügt, zudem ballsicher und eben kaltschnäuzig sei.

Und eben 45 Tore, die schießt man selbst in der Kreisliga B nicht einfach so im Vorbeigehen. Das wissen auch andere Clubs, weshalb es Anfragen prasselte. Insgesamt 15 Vereine hätten bei ihm angeklopft, darunter Bezirksligisten und auch ein Verbandsligist, bei dem er ein Probetraining absolvieren werde. Trotz dieser Aussichten ist die Zukunft von Stuttgarts bestem Ballermann noch offen. Zudem nicht ausgeschlossen, dass er in Leinfelden weiterhin Bock auf Tore hat.

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