Stuttgarts versteckte Schönheiten Wo der Wengerter at Work den Neckarblick genießt

Weinwahrheit, in Gedichtform verpackt. Foto: Decksmann/Decksmann 14 Bilder
Weinwahrheit, in Gedichtform verpackt. Foto: Decksmann/Decksmann

Am Neckar zwischen Münster und Mühlhausen kann man nicht nur spazieren gehen. Man erfährt auch allerhand über die Weine, deren Trauben in den Steillagen wachsen. Und wer will, kann sogar ein Stück Wengert beackern.

Lokales: Tom Hörner (hör)
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Das Neckartal bei Stuttgart hat unverkennbar einen Hang zur rebenbepflanzten Steillage. Doch es gibt nicht all zu viele Stellen, wo man entspannt entlangschlendern und den Wengertern bei der Arbeit zuschauen kann, so wie auf der Austraße zwischen den Stadtteilen Münster und Mühlhausen. Auf der einen Seite des Wegs der Neckar, auf der anderen Seite die Weinberge. Wer hier spazieren geht, kann sogar was lernen.

Kleines Weinfest in bester Lage

Etwa welche Rebsorten hier gedeihen. Dass es durchaus vernünftig ist, heimische Weine zu trinken, statt nur Tropfen zu akzeptieren, die um die halbe Welt gereist sind. Auf Plakaten und Hinweistafeln machen die Weinbauern Propaganda in eigener Sache. In Plastikboxen stecken Infoblätter mit Bestelllisten. Wer Lust bekommt, mal selbst ein Stück Weinberg zu beackern, erfährt, wohin er sich wenden muss. Und weil auch der Schwabe nicht nur von der Arbeit, sondern vom Genießen lebt, veranstalten die Wengerter im August die Steillagentage. Ein kleines, feines Weinfest in bester Lage, vorausgesetzt, kein blödes Virus funkt dazwischen.

Die beiden Ape-Transporter sind kleine Berühmtheiten

Sollte jemand auf eine Ape mit der Aufschrift „Wengerter at Work“ oder eine mit „Wengerter beim Schaffa“stoßen: Die beiden Mini-Transporter sind kleine Berühmtheiten. Ihre Besitzer sind damit mal nach Südtirol gefahren, um die dortigen Weinbauern mit Trollinger zu versorgen.




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