Suche nach einem VfB-Präsidenten Bobic: Kandidat bis Anfang Juli

Fredi Bobic will  in die Tabelle „vorne rein“ Foto: Pressefoto Baumann
Fredi Bobic will in die Tabelle „vorne rein“ Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart will die Suche nach dem neuen Vereinschef in Kürze abschließen. „Bis Anfang Juli wird der Präsidentschaftskandidat benannt werden“, sagte Bobic. Es soll sich um jemanden handeln, dessen Name noch nicht öffentlich bekannt ist.

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Stuttgart - Der neue Präsident des VfB Stuttgart könnte ein Mann werden, dessen Name öffentlich noch nicht fiel. Das sagte Sportvorstand Fredi Bobic. Zudem bekannte er sich dazu, dass der VfB künftig wieder höhere Tabellenregionen anpeilt. „Wir wollen vorne rein“, betonte Bobic.

Der VfB Stuttgart will die Suche nach dem möglichen neuen Vereinschef in Kürze abschließen. „Bis Anfang Juli wird der Präsidentschaftskandidat benannt werden“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Freitag. Zudem bestätigte der 41-Jährige, dass es sich dabei offenbar um jemanden handelt, dessen Name noch nicht öffentlich bekannt ist. „Ich bin glücklich, dass manche Namen noch nicht genannt wurden. Da sind die interessanten Kandidaten dabei. Darauf freue ich mich“, erklärte Bobic.

Der neue Präsident soll am 22. Juli gewählt werden

Der Fußball-Bundesligist sucht derzeit einen Nachfolger für den Anfang des Monats zurückgetretenen Gerd Mäuser. Er soll auf der Mitgliederversammlung der Schwaben am 22. Juli gewählt werden. Bisher hatten etwa der Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Jürgen Kessing (SPD), und der Stuttgarter City-Manager Hans H. Pfeifer ihr Interesse bekundet.

Auch der neue Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Schmidt hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass die Kandidatensuche der Stuttgarter bis Anfang Juli abgeschlossen sein soll. Nach dem Rücktritt von Dieter Hundt war dessen bisheriger Stellvertreter Schmidt am Dienstag neuer Chef des Kontrollgremiums geworden.

Es könnte noch weitere Neuzugänge geben

Der neue VfB-Präsident wird einen Club übernehmen, der sich in der Liga wieder deutlich höhere Ziele als den zuletzt erreichten zwölften Tabellenrang setzt. „Wir wollen vorne rein“, sagte Bobic und sprach von den „europäischen Plätzen“. Er und Trainer Bruno Labbadia würden sich beim Pokalfinalisten und Europa-League-Teilnehmer dem Druck stellen, Ergebnisse zu liefern. „Wir freuen uns auf die nächste Saison, da werden wir mit vollem Dampf reingehen.“

Trotz bisher sieben Neuzugängen und der Rückkehr des an den Zweitligisten FC St. Pauli ausgeliehenen Patrick Funk könnte es noch weitere Verpflichtungen geben. „Diese Option halte ich noch offen“, sagte Bobic und kündigte für die kommende Woche Abgänge aus dem derzeit zu großen Kader an. „Da könnte es auch Überraschungen geben.“




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