Die Entscheidung ebnet nicht den Weg für eine Legalisierung von Cannabis oder Marihuana in den UN-Mitgliedsstaaten, denn nach wie vor wird Cannabis als streng zu kontrollierende Substanz geführt, und zwar in der niedrigeren Untergruppe I gemeinsam mit Kokain und Methadon. Experten gehen aber davon aus, dass es ein kleiner Schritt hin zu einer internationalen Lockerung sein könnte. Unter anderem Kanada und Uruguay erlauben den Verkauf und die Nutzung von Cannabis und Marihuana, auch über den medizinischen Bereich hinaus. In vielen anderen Staaten wird der Besitz nicht oder kaum noch strafrechtlich verfolgt.