Super Bowl 2016 Beyoncé tritt wieder bei Halbzeitshow auf

Von red/dpa 

Am 7. Februar steigt im Stadion der San Francisco 49ers in Santa Clara das Endspiel der NFL. Das größte Einzelsportevent der Welt zieht weltweit über eine Milliarde Fans vor die Bildschirme und ein Auftritt kommt für die teilnehmenden Künstler einer Adelung gleich.

Beim Super Bowl 2013 gab es eine kleine Reunion von Destiny’s Child mit Beyoncè als Mittelpunkt. Foto: AP
Beim Super Bowl 2013 gab es eine kleine Reunion von Destiny’s Child mit Beyoncè als Mittelpunkt. Foto: AP

Los Angeles - Beyoncé (34, „Crazy In Love“) darf erneut in der Halbzeitshow des American-Football-Finales, dem Super Bowl, auftreten. Der Sponsor Pepsi bestätigte dem US-Portal „Entertainment Tonight“, dass die Grammy-Preisträgerin beim Endspiel der US-Profiliga NFL auf der Bühne stehen werde.

Ausgetragen wird es am 7. Februar im Stadion der San Francisco 49ers in Santa Clara, wobei die Kalifornier den Finalfluch ausgebaut haben. In der 50-jährigen Geschichte des Super Bowls hat noch nie ein Gastgeber das Finale erreicht.

Schon vor drei Jahren hatte Beyoncé mit einem fulminanten Auftritt Millionen Football-Fans und Fernsehzuschauer begeistert. Die Bühne teilen wird sich die 34-Jährige mit der britischen Band Coldplay. Die Musiker schätzen sich offenkundig gegenseitig: Auf dem neuen Album der Band mit dem Titel „A Head Full Of Dreams“ hat Beyoncé einen Gastauftritt mit dem Song „Hymn For The Weekend“.

Der Super Bowl ist ein Großereignis im US-Fernsehen und inzwischen auch weltweit – jährlich lockt der Super Bowl eine Milliarde Zuschauer vor die Bildschirme. Im vergangenen Jahr trat Katy Perry in der Pause auf. Auch Stars wie die Red Hot Chili Peppers, Madonna, Justin Timberlake und die Rolling Stones sorgten schon einmal beim Football-Endspiel für Furore.

Am Samstag beginnen die NFL-Playoffs

Am Samstag beginnt die entscheidende Meisterschaftsphase. Mit den Wildcard Games steigen Anspannung, Erwartung, aber auch der Druck. Ab sofort heißt es „do or die“: Wer gewinnt, steht im Playoff-Viertelfinale, bei einer Niederlage ist die Saison vorbei.

Von den 32 Teams haben zwölf die K.o.-Runde erreicht. Die jeweiligen vier Divisions-Sieger der American Football Conference (AFC) und National Football Conference (NFC) genießen Heimrecht. Dies ist nicht unumstritten. So empfangen die Washington Redskins als Sieger der NFC East die Green Bay Packers, die in der NFC North Zweiter wurden, allerdings die Vorrunde mit einem Sieg mehr (10:6) beendeten als Washington (9:7).

Die Kansas City Chiefs gewannen sogar zwei Partien mehr (11:5) als die Houston Texans (9:7), dennoch wurden sie in der AFC West nur Zweite und müssen deshalb zu den Texans, die die AFC South für sich entschieden. Die weiteren Duelle lauten Cincinnati Bengals - Pittsburgh Steelers und Minnesota Vikings - Seattle Seahawks.

Die Denver Broncos und Meister New England Patriots mit Deutschlands erstem Super Bowl-Sieger Sebastian Vollmer haben als Top-Teams der AFC in der ersten Playoff-Runde ebenso ein Freilos wie die Carolina Panthers und Arizona Cardinals aus der NFC.

Für Vollmer und die Patriots beginnten die Playoffs am 16. Januar mit einem Heimspiel gegen Cincinnati, Houston oder Kansas City. Bei einem Sieg sowie einem Erfolg von Denver, müsste New England im Halbfinale bei den Broncos antreten.