Super Bowl in den USA Das sorgte abseits des Spiels für Aufregung

Einen unerwarteten Selfie mit Superstar Timberlake gab es für einen jungen Fan im Stadion. Foto: Screenshot/Giphy
Einen unerwarteten Selfie mit Superstar Timberlake gab es für einen jungen Fan im Stadion. Foto: Screenshot/Giphy

Was war eigentlich abgesehen vom Sport beim Super Bowl noch los? Justin Timberlake macht einen jungen Fan mit einem Selfie glücklich, eine Frau stiehlt Sängern Pink die Show und die Sieger-Fans werfen vor Freude Autos um.

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Minneapolis - Beim amerikanischen Football-Großereignis des Jahres, dem Super Bowl, geht es inzwischen ja nur noch zum Teil um Sport – auch wenn in diesem Jahr mit den Philadelphia Eagles der sportliche Außenseiter gewonnen hat. Mindestens genauso ein großes Thema ist die riesige Show-Maschinerie, die sich rund um das Match um die Meisterschaft der National Football League (NFL) abspielt. Und die hatte dieses Jahr wieder einiges zu bieten.

Unerwarteter Selfie mit dem Superstar

In diesem Jahr wurde etwa ein Junge aus dem Publikum im Netz gefeiert, weil er in der pompösen Halbzeit-Show mit Sänger Justin Timberlake ein Selbstporträt schießen durfte. Als Timberlake bei seiner Tour durch die Zuschauermenge plötzlich neben ihm stehen blieb, konnte der junge Mann sein Glück kaum fassen – und holte zitternd sein Telefon aus der Tasche.

 

Hier gibt es den gesamten Auftritt von Justin Timberlake und seine Begegnung mit dem Jungen aus dem Publikum zu sehen:

via GIPHY

 

Außerdem hat Timberlake in der Halbzeit-Show noch an ein ganz besonderes musikalisches Idol erinnert: an den Sänger Prince, der aus Minneapolis stammt, wo der Super Bowl dieses Jahr stattfand, und der 2016 in seiner Heimatstadt mit nur 57 Jahren verstorben ist.

Timberlake erinnert an ein Idol

Etwa in der Mitte seines Auftritts schlug Timberlake ruhigere, emotionalere Töne an und setzte sich an einen weißen Flügel. „Das ist für euch aus Minneapolis“, sagte er, und sang anschließend das Lied „I Would Die 4 You“ von Prince. Der verstorbene Sänger wurde dazu auf einer Leinwand im Hintergrund eingeblendet, seine Stimme war ebenfalls zu hören – ein Duett von Timberlake und Prince, sozusagen.

„Zwei Finger in die Luft für Prince heute Nacht“, rief Timberlake am Ende, und das Publikum in Princes Heimatstadt war aus dem Häuschen.

So haben Stuttgarter Football-Fans den Super Bowl gesehen:

 

 

Gebärdendolmetscherin stiehlt Pink die Show

Justin Timberlake war aber nicht der einzige Musiker, der beim Super Bowl aufgetreten ist. Sängerin Pink hatte dieses Jahr die Ehre, die Nationalhymne singen zu dürfen. Sie tat das – trotz dass sie wegen eines Infekts gesundheitlich angeschlagen war – gewohnt souverän.

Eine Frau aber ließ Pinks Auftritt beinahe leidenschaftslos wirken: die Gebärdendolmetscherin, die ebenfalls live vom Spielfeld die Hymne in die Gebärdensprache übersetzte. Sie tat das mit einer Seelenruhe, mit einem sensationell gefühlvollen Gesichtsausdruck und mit leidenschaftlichen Gebärden, die viele Zuschauer staunen ließen:

Im Netz war die Begeisterung über deren leidenschaftlichen Auftritt jedenfalls groß. Viele Menschen bezeichneten die „Sign Language Lady“ als ihren persönlichen Höhepunkt des Abends.

 

 

 

 

Philadelphia-Fans drehen durch

Nach Ende des Spiels und aller Feierlichkeiten im Stadion verlagerte sich die Freude der Fans der Philadelphia Eagles auf die Straßen derer Heimatstadt. Bisweilen trieb die Euphorie über den historischen Super-Bowl-Sieg absurde Blüten. Feiernde Fans kippten Autos um, machten Lagerfeuer auf den Straßen – oder fuhren in Unterwäsche auf dem Dach von Autos umher.




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