Supermarkt in Österreich Verkäuferinnen finden Riesenspinne und rufen Polizei

Groß und flink: Die Riesenkrabbenspinne Foto: Werner Stangl/Steirischer Reptilien- und Amphibienverein
Groß und flink: Die Riesenkrabbenspinne Foto: Werner Stangl/Steirischer Reptilien- und Amphibienverein

Mitarbeiterinnen eines Supermarkts in der österreichischen Obersteiermark machen eine für sie schockierende Entdeckung. Aus der Kiste einer Bananenlieferung krabbelt eine Riesenspinne. Die Frauen rufen die Polizei.

Volontäre: Sebastian Xanke (xan)
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Obersteiermark - Wer nicht gut auf Spinnen zu sprechen ist, sollte an dieser Stelle besser aufhören zu lesen. Denn in der österreichischen Obersteiermark haben am Montag zwei Mitarbeiterinnen eines Supermarktes eine für sie furchteinflößende Entdeckung gemacht. Aus der Kiste einer Bananenlieferung krabbelte eine etwa acht Zentimeter große Riesenspinne. Die Frauen zögerten nicht lange und riefen die Polizei.

Die wiederum verständigte den Steirischen Reptilien- und Amphibienverein. Werner Stangl, einer der Mitglieder des Vereins, nahm sich der Sache an. Eine mögliche Befürchtung: Bei der Spinne könnte es sich um eine sehr giftige und aggressive Bananenspinne handeln, die es in der Vergangenheit schon häufiger aus Südamerika in europäische Supermärkte verschlagen hatte.

Riesenkrabben- statt Bananenspinne

In Schutzkleidung betrat Stangl den Lagerraum des Supermarkts und fing die flinke Spinne ein. Ein Arachnologe, also ein Experte für Spinnentiere, bestimmte das Tier als Riesenkrabbenspinne, die zwar groß und schnell auf den Beinen, im Gegensatz zur Bananenspinne aber nicht hochgradig giftig sind.

Ein neues Zuhause fand die exotische Spinne bei dem Zoologen.




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