SV Fellbach Regionalliga Abstieg der Basketballer wegen schwieriger Umstände

Der verletzungsbedingte Ausfall von Konrad Glück konnte nicht kompensiert werden. Foto: Maximilian Hamm

Die Basketballer des SV Fellbach II haben ihr Saisonziel, den Verbleib in der Regionalliga 2, verpasst.

Die Basketballer des SV Fellbach II haben sich mit einer finalen Niederlage, der insgesamt 19., am vergangenen Samstag wieder aus der Regionalliga 2 (oder Baden-Württemberg) verabschiedet. Der Aufsteiger, der sich erst im vergangenen Frühjahr über Aufstiegsspiele für die Liga qualifiziert hatte, verlor gegen den Tabellenachten SV Tigers 03 Tübingen mit 75:96 Punkten. Zur Pause lagen die Gastgeber um Trainer Vilius Sermokas, der diesmal nur acht Spieler zur Verfügung hatte, bereits mit 39:50 hinten.

 

Wie die Saison im Rückblick zu bewerten ist, wollen die Verantwortlichen um den Abteilungsleiter Andreas Tsiminos mit etwas Abstand besprechen. Fakt aber ist, dass der ursprüngliche Plan nicht aufgegangen ist, um in der Klasse zu verbleiben. Vorgesehen war hierfür, dass die jungen Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft (Pro B) auch im Regionalliga-Team als Leistungsträger regelmäßig mitmischen und dort gemeinsam mit den erfahrenen Konrad Glück und Patrick Oksar einen starken Verbund bilden. Dieser, so glaubt Tsiminos, hätte sich dann durchaus unter den besten fünf Teams einreihen können.

Das Scheitern des SV Fellbach II hat zwei Hauptgründe

Dass dies gescheitert ist, hat mehrere Gründe. Die wohl entscheidenden: Die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft haben sich zu oft überschnitten, und Oksar und Glück fielen beide mit schweren Verletzungen aus. „Die Umstände waren einfach schwierig“, sagt Tsiminos. Vor allem auch für den Coach, der im Training und bei den Spielen immer wieder zum Improvisieren gezwungen war. Dass alle Beteiligten ihr Bestes gegeben haben und stets motiviert waren, steht außer Frage. Oft hat das Team ja auch bis zum dritten Viertel mitgehalten, ehe im finalen Durchgang der Einbruch kam.

„Wir planen jetzt für die Oberliga, hoffen aber, dass wir vielleicht doch noch durch ein Hintertürchen in der Liga bleiben können“, sagt Tsiminos.

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