SV-Handballerinnen dominieren Fast perfekt: Die Wildcats nehmen den Gegner auseinander

Die Wildcats hatten ihre Gegnerinnen voll im Griff: Lily-Rose Thines (2. v. re.) erzielte fünf Treffer für den SV Leonberg/Eltingen. Foto: Andreas Gorr

Gegen den TSV Rot-Malsch feiern die Handballerinnen des SV Leonberg/Eltingen einen 34:22-Heimsieg. Dabei überzeugt die Mannschaft spielerisch auf ganzer Linie.

Leonberg: Flemming Nave (nave)

Die Frauen SV Leonberg/Eltingen feiert einen überzeugenden Sieg. „Die erste Viertelstunde war mit die beste“, befand Trainer Frank Gehrmann im Nachgang der Partie. Der Aufsteiger hatte zu dem Zeitpunkt mit 10:6 in Führung gelegen und diese zur Pause auf 21:9 erhöht.

 

Bereits früh nahm Gästetrainer Nico Schwab die ersten Auszeiten, und Gehrmann meinte: „Er war total perplex, das hatte er so nicht erwartet.“ Der Tabellenneunte aus der Rhein-Neckar-Region zeigte sich sichtlich überfordert mit den Wildcats, denen diese ihr Spiel aufzwangen.

Gehrmann sieht eine fast perfekt erste Halbzeit

Trainer Gehrmann erklärte, man habe sich den Gegner gut zurechtgelegt: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Stabile Abwehr, den Gegner zu Fehlern zwingen und dann schnell umschalten. Das haben wir in der ersten Halbzeit fast perfekt gemacht.“ Mit Tempo-Handball und flüssigen Spielzügen waren die Wildcats kaum zu stoppen. Der Versuch des TSV, mit einer 5-1-Abwehr Rückraumspielerin Alina Ridder aus der Partie zu nehmen, scheiterte auf ganzer Linie, da das SV-Team vor allem schnelle Gegenstöße als gefährliches Mittel nutzte. Die langen Abwürfe von Torhüterin Lani Gronwald fanden im Minutentakt schnelle Mitspielerinnen wie Lia Thines.

Lani Gronwald im Tor des SV bot eine überzeugende Partie. Foto: Andreas Gorr

Die 21-Jährige, die zumeist im mittleren Rückraum aktiv ist, vertrat zwischenzeitlich ihre Schwester Lily-Rose auf der rechten Außenbahn und steuerte starke sechs Tore bei. Die neue Liga sei körperlich noch eine Herausforderung für sie, auf außen könne sie Spielzeit und Selbstvertrauen sammeln, sagte Gehrmann. Jedoch wollte er keine Spielerin einzeln hervorheben, der Erfolg sei vielmehr eine „geschlossene Mannschaftsleistung“, betonte der Trainer.

Trainer Frank Gehrmann hatte wenig Grund, seine Wildcats zur Raison zu rufen. Foto: Andreas Gorr

Der deutliche Triumph markiert nach einer holprigen Startphase den dritten Sieg in Serie, Gehrmann sieht die Entwicklung als sehr positiv an. „Die Mannschaft ist langsam da, wo wir sie haben wollen. Sie haben kapiert, was ich von ihnen will. Sie merken, dass es funktioniert, grade in der Liga“, lobte Gehrmann sein Team. Nun will er die Mannschaft von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Die 120 begeisterten Zuschauer im Sportzentrum genossen das Spiel merklich. SV Leonberg/Eltingen: Kilper, Gronwald ¬- Schmaderer (7), Lia Thines (6), Lily-Rose Thines (5), Wolf (5), Ridder (4), Baric (2), Klotz (2), Conzelmann (1), Karwounopoulos (1), Ulrich (1), Berkemer

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