Stadtkind Stuttgart

"Swim" von JFR Moon Dieses Popvideo zeigt, wie sehr das Bad Berg fehlt

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Das neue Video des Stuttgarter Musikers JFR Moon "Swim" trifft Stuttgarter ins Herz - weil es zwei Dinge zeigt, die derzeit fehlen: den Sommer und das Bad Berg.

Das neue JFR-Moon-Video Swim nimmt den Betrachter mit auf einen Badetrip ins Bad Berg. Wir konnten nicht anders und haben mit Screenhots eine kleine Fotostrecke gebaut. Bitte weiterklicken! Foto: Youtube-Screenshot, Video von Julie Hart 13 Bilder
Das neue JFR-Moon-Video "Swim" nimmt den Betrachter mit auf einen Badetrip ins Bad Berg. Wir konnten nicht anders und haben mit Screenhots eine kleine Fotostrecke gebaut. Bitte weiterklicken! Foto: Youtube-Screenshot, Video von Julie Hart

Stuttgart - Der Stuttgarter Popmusiker JFR Moon ist einer der vielseitigsten aus der Nordbahnhof-Szene: solo ein allseits gefragter Support-Act, Bassist bei der extrem lauten Band Human Abfall - und mit Band auf der Suche nach einem viel entspannteren, neuen Sound zwischen Folk, Psychedelic und Pop.

Ganz in diesem Sinne ist das neue Video, mit dem JFR Moon für sein zweites Album trommelt. Es beamt den Zuschauer zu einem herrlich sommerlich-verwaschenen Popsound mit auf einen Badetrip - aber halt nicht irgendwohin, sondern ins Bad Berg. Damit sind in dem Video zwei Dinge zu sehen, die derzeit akut fehlen: Badewetter und eben das charmante Traditionsbad, das sich derzeit mitten in einer 27 Monate dauernden Sanierungsphase befindet. Das Video wurde im zu Ende gehenden Sommer 2016 gedreht, als man bis zum Schluss problemlos im Bad Berg auf der Wiese liegen konnte.

 

Diese Stimmung fängt das JFR-Moon-Video, gedreht von der Leipziger Fotografiestudentin Julie Hart, bestens ein. Dem "Diffus"-Magazin beschreibt JFR Moon diesen Ort als "schickes, aber sehr altes Mineralbad aus den 50er Jahren, das ewig nicht renoviert wurde und dadurch einen super Charme hat. Es sind fast nur Profi-Hedonisten dort. Eigentlich wird die ganze Zeit Bowle getrunken."

Stimmt schon. Wir vermerken noch, dass Kevin Kuhn (Die Nerven) bei der Aufnahme Schlagzeug spielt und das Album wie schon der Vorgänger beim Stuttgarter Label Treibender Teppich Records erscheint, und zwar am 22. Juni. Von Heimat kann man hier also ein bisschen sprechen.


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