Synode Inge Schneider rückt an die Spitze

Von SIR/dpa 

Die 60-jährige Inge Schneider aus Schwaikheim im Rems-Murr-Kreis ist die neue Präsidentin des evangelischen Kirchenparlaments in Württemberg.

Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat eine neue Präsidentin gewählt. (Archivfoto) Foto: dpa
Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat eine neue Präsidentin gewählt. (Archivfoto) Foto: dpa

Die 60-jährige Inge Schneider aus Schwaikheim im Rems-Murr-Kreis ist die neue Präsidentin des evangelischen Kirchenparlaments in Württemberg.

Stuttgart  - Inge Schneider ist neue Präsidentin des evangelischen Kirchenparlaments in Württemberg. Die Landessynode wählte die 60-Jährige am Samstag laut Mitteilung mit mehr als zwei Drittel der Stimmen. Schneider, die aus Schwaikheim (Rems-Murr-Kreis) stammt, ist die dritte Frau an der Spitze der Synode, die die knapp 2,2 Millionen Mitglieder der württembergischen Landeskirche vertritt. Sie folgt auf Christel Hausding, die das Amt nach sechs Jahren abgegeben hatte. Die Sitzung in Stuttgart war die erste der Synode nach der Kirchenwahl im Dezember.

Für den Posten der Synodalpräsidentin hat traditionell die stärkste Fraktion das Vorschlagsrecht - das ist die konservativ geprägte Lebendige Gemeinde. Die vor allem von pietistischen Kreisen getragene Fraktion stellt 39 der 90 gewählten Synodalen. Schneider sitzt seit 1996 für die Lebendige Gemeinde in der Landessynode, zuletzt war sie Vorsitzende des Finanzausschusses.

Zu den Aufgaben der Synode gehören die kirchliche Gesetzgebung, die Entscheidung über den Haushalt sowie die Wahl des Landesbischofs.