Bona’me in Stuttgart Nachfolger für Vapiano in der Schlossstraße öffnet bald

Die vier Geschwister Hüseyin, Munise, Yasemin und Ceyhun Dogan haben das erste Bona’me vor elf Jahren im Kölner Rheinauhafen eröffnet. Das Foto stammt von der Eröffnung in Hamburg. Foto: Bona/me
Die vier Geschwister Hüseyin, Munise, Yasemin und Ceyhun Dogan haben das erste Bona’me vor elf Jahren im Kölner Rheinauhafen eröffnet. Das Foto stammt von der Eröffnung in Hamburg. Foto: Bona/me

Döner gibt’s hier nicht. Döner ist Streetfood – und ist damit in einem gehobenen Restaurant mit kurdischen und türkischen Spezialitäten nicht vorgesehen. Anfang Oktober eröffnet die Kölner Erfolgskette Bona’me ihren siebten Standort in Stuttgart.

Lokales: Uwe Bogen (ubo)
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Stuttgart - Systemgastro nach Art des Orients: „Bona’me“ heißt „unser Haus“ auf Kurdisch. Wie im Wohnzimmer von Freunden soll man sich in den Restaurants mit diesem Namen fühlen. „Wir haben keine Gäste, sondern Fans“, hört man bei der Eigentümerfamilie Dogan immer wieder. Vor elf Jahren hat sie im Kölner Rheinauhafen ihr erstes Restaurant im Lifestyle-Ambiente eröffnet. Pide, Köfte, Meze, Makarna und andere frische Köstlichkeiten stehen auf der Karte von Bona’me, dessen Expansion nun weitergeht: Anfang Oktober eröffnen die vier Geschwister Hüseyin, Munise, Yasemin und Ceyhun Dogan in Stuttgart das siebte Haus ihrer Kette – nämlich an der Schlossstraße 70 im Stuttgarter Westen, wo der Vorgänger Vapiano schließen musste.

Für die Gäste gibt’s Rufgeräte von den offenen Showküchen

Das Konzept von Bona’me ähnelt dem der italienischen Franchisekette von Vapiano SE, die unter den alten Besitzern Insolvenz angemeldet hat, mit neuen Eigentümern neu startet, nicht aber an der Schlossstraße. Am Eingang von den Restaurants Bona’me erhalten die Gäste eine Chipkarte, auf der Gerichte und Getränke verbucht werden, die man an offenen Showküchen bestellt. Dort bekommt man ein Rufgerät und kann entweder beim Kochen zuschauen oder zurück an den Platz gehen. Wenn’s vibriert, ist das Essen fertig, und man holt es sich ab.

Pre-Opening mit Stuttgarter Influencern

Die Restaurants sind mit orientalischen Elementen dekoriert. An den Wänden hängen Bilder der Familie Dogan. „Wir wollen zeigen, wo wir herkommen“, sagt Yasemin Dogan. Die Familie sei eine „klassische Migrantenfamilie“. In den 1960ern kam der Vater aus Anatolien zum Arbeiten nach Deutschland. Er habe es „nicht immer leicht gehabt“, aber die Kinder sind „sehr dankbar für unser Leben in Deutschland“. Nach Häusern in Köln, Aachen, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, Hamburg kommen nun die Dogans mit der Vielfalt des Orients nach Stuttgart. Eröffnet wird Anfang Oktober. Davor sind Influencer zum Pre-Opening eingeladen. DJ Anrey legt auf.




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